Attacker 2.1 erkennt zwar Portscans, ermutigt aber durch einen Programmfehler weitere Hackversuche.

Attacker kann feststellen, ob Computer über das Netzwerk eine Verbindung zu einem PC aufzubauen versuchen.

Der Anwender muß das Programm nicht installieren, sondern nur durch Doppelklick starten. Versucht ein Rechner etwa einen Portscan durchzuführen, meldet Attacker dies per Warnton und Blinken in der Taskleiste.

Das Programm funktionierte gut. Probleme hat es aber anscheinend mit den Netbios-Ports 137-139, denn Verbindungen über das Windows-Netzwerk erkannte es erst mit Verzögerung oder gar nicht.

Gut gefiel uns, daß Attacker zeitgleich die Adresse des anderen Computers aufzulösen versucht und bei Erfolg anzeigt. Attacker 2.1 beinhaltet keine Mechanismen zum Schutz des PCs.

Das größte Manko: Solange Attacker lief, meldete unser Portscanner offene Ports auf dem frisch installierten Test-PC, wie sie sonst nur bei Trojaner-Befall auftreten. Ein Grund ließ sich nicht feststellen. Doch könnte dies das Interesse eines Angreifers wecken. Dem Autor ist das Problem bekannt.

Alternative: Nuke Nabber (www.dynamsol.com/puppet/nukenabber.html) ist zwar schon etwas älter, erkennt aber Portscans wirkungsvoll und kann sie auch abblocken.

Hersteller/Anbieter

Robin Keir

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members.home.com/rkeir/attacker.html

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