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Android-Tablet

Asus Transformer Pad TF103C im Test

17.07.2014 | 10:40 Uhr |

Der Verwandlungskünstler von Asus geht in die nächste Generation: Das Transformer Pad TF103C soll mit seiner Docking-Tastatur Spaß und Arbeit genauso gut verbinden wie Windows-Tablets.

Bei 2in1-Geräten denken die meisten an Windows-Tablets und Convertibles. Doch die Kombination aus Tablet und Docking-Tastatur hat eine lange Android-Tradition - besonders bei Asus: Das erste Transformer Pad kam vor über drei Jahren auf den Markt.

Das Transformer Pad TF103C führt das überzeugende Grundkonzept aus Tablet und Docking-Tastatur fort - natürlich aufgefrischt: Auf dem Tablet läuft das aktuelle Android 4.4.2. Angetrieben wird es von einer Intel-CPU, dem Quad-Core Atom Z3745 mit 1,33 GHz Standardtakt. Die x86-CPU macht keine Probleme, das Tablet lässt sich sehr flüssig bedienen - nur bei Webseiten mit vielen Bildern und anderen Multimedia-Elementen geht es nicht ganz so flott: Beim Aufzoomen legt das Transformer Pad TF103C eine kurze Gedenkpause ein.

Schnelles Tablet, stabile Tastatur

Doch insgesamt gibt es wenig auszusetzen - das Tempo geht für die Preisklasse vollkommen in Ordnung. Selbst effektreiche Android-Spiele wie Asphalt 8 können Sie absolut ruckelfrei genießen - wenn auch nur in mittlerer Detailstufe. Für WLAN-Streaming von Full-HD-Videos ist das 11n-Dual-Band-Modul im Asus-Tablet schnell genug, hat aber nur wenige Reserven für größere Entfernungen.

Das Transformer-Tablet wiegt 558 Gramm - das geht in Ordnung für ein 10-Zoll-Tablet. Steckt es in der Docking-Tastatur tragen Sie 1141 Gramm herum. Das Tastatur-Dock besitzt eine USB-2.0-Buchse in Vollformat: Eingesteckte USB-Speicher oder Festplatten erkennt das Android-Tablet problemlos - auch Massenspeicher mit NFTS. Außer den Tasten und dem Touchpad sitzt sonst nichts in der Tastatur - also weder zusätzlicher Speicher, noch Akku. Letzeres wäre keine schlechte Idee gewesen, denn die Akkulaufzeit des Transformer Pad TF103C fällt mit sechs bis sieben Stunden nicht überragend aus.

Mit der Docking-Tastatur wird das Asus-Tablet zum
Netbook
Vergrößern Mit der Docking-Tastatur wird das Asus-Tablet zum Netbook
© Asus

Immerhin bleibt die Tastatur auf diese Weise leicht, stabil und ausbalanciert: Ist das Tablet eingesteckt, steht die Konstruktion sehr sicher - sogar auf den Oberschenkeln platziert, können Sie bequem tippen. Nur bei sehr forschem Touch kippelt es etwas. Außerdem lässt sich das Tablet nicht weit nach hinten öffnen, wenn es in der Tastatur sitzt. Die Tasten im Netbook-typischen 17-Millimeter-Raster haben einen guten Druckpunkt und einen ordentlichen Hub - auf manchen Ultrabooks tippt es sich unbequemer. Das Touchpad reagierte uns zu empfindlich - der Mauszeiger schlägt schon bei kleinsten Bewegungen sehr heftig aus. Tablet und Tastatur sind gut ausbalanciert - aber farblich nicht perfekt aufeinander abgestimmt: Die anthrazitgraue Tastatur-Unterseite ist deutlich heller als die Rückseite des Tablets.

Es ist nur eine Tastatur: Im Docking-Keyboard sitzen weder
Festplatte noch ein zusätzlicher Akku
Vergrößern Es ist nur eine Tastatur: Im Docking-Keyboard sitzen weder Festplatte noch ein zusätzlicher Akku

Gut verarbeitet, ordentlich ausgestattet

Von solchen Feinheiten abgesehen gibt es an der stabilen Verarbeitung des Transformer Pad TF103C kaum etwas auszusetzen. Die Gehäuserückseite ist angenehm, aber nicht übertrieben, griffig. Nach längerem Gebrauch sammeln sich darauf allerdings sichtbare Fingerabdrücke.

Asus installiert zwar einen Haufen Apps - aber keine Office-Anwendung - das hätte gut zu einem produktiven Tastatur-Tablet gepasst. Ansonsten fällt die Ausstattung üblich für diese Preisklasse aus: 16 GB interner Speicher, von dem knapp 11 GB verfügbar sind, ein Micro-SD-Kartenleser, der Speicherkarten mit bis zu 64 GB aufnimmt. Allerdings fehlt ein HDMI-Ausgang. Die beiden Tablet-Kameras zeichnen sich nicht durch hohe Bildqualität aus - weder bei Fotos noch bei Videoaufnahmen. Sie zeigen fast durchgängig deutliches Rauschen und matte Farben.

Der Bildschirm überzeugt - aber nur drinnen

Der 10-Zoll-Bildschirm zeigt nur 1280 x 800 Bildpunkte. Im Mess-Labor und Innenräumen überzeugt er mit angenehm heller, kontrastreicher Darstellung. Draußen dagegen nerven deutliche Reflexionen. Außerdem sollten Sie immer im optimalen Blickwinkel auf das Tablet schauen, denn bei schräger Draufsicht verliert die Darstellung sichtbar an Kontrast.

Asus Transformer Pad TF103C im Test: Fazit

Das Asus Transformer Pad TF103C erfüllt im Test alle Erwartungen an ein Tablet aus der 300-Euro-Klasse - und hat noch die Docking-Tastatur als Ass im Ärmel. Asus stimmt die Kombination aus Tablet und Tastatur besser aufeinander ab als die Android-Konkurrenz - und bleibt dabei deutlich günstiger als Windows-Tablets mit Tastatur. Wenn Android für Sie nicht nur Spaß-, sondern auch Arbeitsplattform sein soll, dürfen Sie zugreifen.

Testergebnis (Noten)

Asus Transformer Pad TF103C

Testnote

befriedigend ( 2,56 )

Preis-Leistung

preiswert

Bedienung und Geschwindigkeit (30 %)

2,34

Mobilität (25 %)

2,98

Bildschirm (22 %)

2,67

Ausstattung (20 %)

2,71

Service (3 %)

2,82

Aufwertung

Docking-Tastatur (0,10)

Bedienung und Geschwindigkeit

Asus Transformer Pad TF103C (Note: 2,34)

Bildschirm / Bildschirm-Tastatur / Mehrfinger-Gesten / Bildschirm-Technik

angenehm / angenehm / ja / kapazitiv

Spracheingabe

ja

abspielbare Video- / Audio- / Fotoformate

3GP, ASF, AVI, MP4, WMV / AAC, FLAC, MP3, OGG, WAV, WMA / BMP, GIF, JPG, PNG

Browser: Geschwindigkeit (Sunspider) / 3D Mark Ico Storm Unlimited / GL-Benchmark / mittlere Ladezeit für Webseiten

605.7 Millisekunden / 13-954 Punkte / 49 Bilder pro Sekunde / 4,75 Sekunden

WLAN-Geschwindigkeit

46,3 MBit/s

Startzeit: aus ausgeschaltetem Zustand / aus Bereitschafts-Modus

42 / 1 Sekunden

Mobilität

Asus Transformer Pad TF103C (Note: 2,98)

Akkulaufzeit: Internetzugriff per WLAN / Video abspielen

6:04 Stunden / 7:03 Stunden

Gewicht (mit Akku) / Gewicht Netzteil / Gewicht mit Tastatur

558 / 56 / 1141 Gramm

Bildschirm

Asus Transformer Pad TF103C (Note: 2,67)

Diagonale / Auflösung / Punktdichte

10,1 Zoll (25,7 Zentimeter) / 1280 x 800 Bildpunkte / 149 ppi

Helligkeit / Kontrast / Entspiegelung

355 cd/m² / 1768:1 / gering

Ausstattung

Asus Transformer Pad TF103C (Note: 2,71)

Prozessor

Intel Atom Z3745 (1,33 GHz, Quad-Core)

Arbeitsspeicher

1 GB

Maße (L x B x H)

25,7 x 17,8 x 1,0 Zentimeter

Betriebssystem

Android 4.4.2

eingebauter Speicherplatz (Art) / davon frei

16 GB (Flash) / 10,75 GB

Wireless-LAN / Bluetooth / UMTS / GPS

11n Dual-Band / 4.0 / nicht vorhanden / ja

Anschlüsse

1x USB 2.0 (Micro)

Kartenleser (Formate)

ja (Micro-SD)

Einschub für SIM-Karte

nein

Kamera

ja (1600 x 1200 Pixel)

Internetkamera

ja (640 x 480 Pixel)

Audioausgang

1

Mikrofon

ja

Lichtsensor

nein

Lieferumfang

Docking-Tastatur, Netzteil, USB-Kabel

Allgemeine Daten

Asus Transformer Pad TF103C

Internetadresse von Asus

www.asus.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers / Straßenpreis)

279 Euro / 279 Euro

Technische Hotline

01805/010920

Garantie

12 Monate

Service

Asus Transformer Pad TF103C (Note: 2,82)

Handbuch: deutsch / gedruckt / umfangreich / als PDF

ja / nein / ja / ja

Garantie

12 Monate

Service-Hotline / deutsch / Wochenenddienst / Erreichbarkeit / durchgehend / per E-Mail erreichbar

01805/010920 / ja / nein / 7 Stunden / ja / ja

Internetseite / deutsch / Handbuch verfügbar / Treiber verfügbar / Hilfsprogramme verfügbar

www.asus.de / ja / ja / nein / ja

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