Asus Transformer Pad Infinity TF700T 64GB Wi-Fi Champagne Gold
| Hersteller: | Asus |
|---|---|
| Kategorie: | Tablet PCs |
| Preise: | 6 Angebote ab 599.00€ |
| Testnote: | - |
Android-Tablet
Test: Asus Transformer Pad Infinity (TF700T)
Das Transformer Pad Infinity ist das erste Android-Tablet mit Full-HD-Auflösung. Ob sich Asus damit neben Apple und Samsung in der Elite der Luxus-Tablets etablieren kann, klärt der PC-WELT-Test.
Wenn es um die besten Tablets geht, fällt den meisten das Apple iPad oder das Samsung Galaxy Tab ein. Dabei hat Asus mit der Transformer-Serie Android-Modelle im Angebot, die sich mit den beiden Top-Marken locker messen können: Das Transformer Pad Infinity beispielsweise bietet ein 10,1-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung und einen schnellen Prozessor.
Und auch beim Aussehen steht das Asus-Tablet nicht zurück: Es steckt in einem neun Millimeter flachen, stabilen Metallgehäuse, dessen champagner-goldene Rückseite konzentrische Kreise zieren. Ganz ohne Makel ist es nicht: Die mechanischen Tasten zum Einschalten und für die Lautstärke liegen zu tief im Gehäuse, auf der rechten Seite entdeckten wir Spaltmaße zwischen Panel und Rahmen.
Schnelle Bedienung, super-scharfes Bild
Auf dem Asus-Tablet läuft noch Android 4.0.3 (Ice Cream Sandwich): Der Hersteller hat aber bereits ein Update auf Jelly Bean in Aussicht gestellt. Die Bedienung läuft flüssig, nur ganz selten setzt das Tablet Fingergesten verzögert um. Nur beim Drehen des Bildinhaltes lässt sich das Infinity Pad mit rund zwei Sekunden ein bisschen viel Zeit - der Bildwechsel wird aber angenehm flüssig angezeigt. Beim Zoomen von Webseiten arbeitet das Asus-Tablet ebenfalls nicht so schnell wie beispielsweise das Nexus 7: Kein Wunder, muss es doch bei einer Auflösung von 1920 x 1200 deutlich mehr Bildpunkte bewegen als andere Tablets.
| Bedienung | Asus Transformer Pad Infinity (TF700T) (Note: 1,53) |
|---|---|
Bildschirm / Bildschirm-Tastatur / Mehrfinger-Gesten / Bildschirm-Technik |
angenehm / angenehm / ja / kapazitiv |
Spracheingabe |
ja |
Doch das Display ist eines der Highlights des Asus-Tablets: Es zeigt ein helles, kontraststarkes und knackscharfes Bild - seine Punktedichte von 224 ppi wird nur vom Retina-Display des iPad 3 übertroffen. Die normale Leuchtstärke von 379 cd/qm können Sie über den Modus Super-IPS+ auf satte 569 cd/qm steigern: Das geht zwar auf Kosten der Akkulaufzeit, erlaubt aber auch den Bildschirm im direkten Sonnenlicht problemlos abzulesen. Das Display ist sehr blickwinkelstabil, stellt Farben aber zu kräftig dar - die meisten Film- und Fotostars haben daher gut durchblutete Backen.
| Bildschirm | Asus Transformer Pad Infinity (TF700T) (Note: 2,16) |
|---|---|
Diagonale / Auflösung / Punktdichte |
10,1 Zoll (25,7 Zentimeter) / 1920 x 1200 Bildpunkte /
224 dpi |
Helligkeit / Kontrast / Entspiegelung |
379 cd/m² / 1139:1 / gering |
Quad-Core-Prozessor mit Extra-Turbo
Asus nutzt im Infinity Pad den Quad-Core-Prozessor Tegra 3 T33: Er arbeitet mit maximal 1,6 GHz im Mehrkernbetrieb etwas schneller als der T30 (1,3 GHz), den alle bisherigen Quad-Core-Tablets einsetzten. Im Browser-Test Sunspider schlägt sich das aber nicht nieder: Das Infinity Pad bleibt hinter dem iPad 3 und dem Nexus 7 zurück, und ist auch kaum schneller als Android-Tablets mit dem T30. Daran ändert auch der Normal-Modus nichts, in dem der T33 mit bis zu 1,7 GHz läuft. Das Umschalten der CPU über das Einstellungs-Menü können Sie sich also sparen - belassen Sie das Tablet am besten immer im Modus "Ausgeglichen".
Im Spiele-Benchmark GL Benchmark ist das Asus-Tablet sehr schnell unterwegs und erweist sich als das derzeit schnellste Android-Gerät. In nativer Full-HD-Auflösung reicht die Grafikleistung aber nicht mehr für flüssiges Spielen aus: Im GL Benchmark 2.5, der auch in 1080p-auflösung testet, erreicht das Transformer nur maximal 13 Bilder pro Sekunde.
Beim Websurfen drückt das TF700T dagegen aufs Tempo: Webseiten zeigt es im Durchschnitt in 4,7 Sekunden an, was auch am schnellen WLAN liegt. Das arbeitet allerdings nur über die 2,4-GHz-Frequenz.
| Geschwindigkeit und Multimedia | Asus Transformer Pad Infinity (TF700T) (Note: 2,36) |
|---|---|
| Browser: Geschwindigkeit (Sunspider) / Smartbench 2011 / GL-Benchmark / mittlere Ladezeit für Webseiten | 1891.7 Millisekunden / 7830 Punkte / 75 Bilder pro Sekunde / 4,70 Sekunden |
| WLAN-Geschwindigkeit | 26,7 MBit/s |
| Startzeit: aus ausgeschaltetem Zustand / aus Bereitschafts-Modus | 39 / 1 Sekunden |
| Dateien auf Gerät übertragen (700 MB) | 336 Sekunden |
Üppige Speicheraustattung, ein LTE-Modell kommt noch
Im Asus-Tablet sitzen 64 GB Speicher. Das Modell ohne Docking bekommen Sie derzeit für rund 600 Euro, mit der Docking-Tastatur kostet das Infinity rund 120 Euro mehr. Vom Transformer Pad Infinity wird es auch ein Modell mit LTE geben. Per Micro-HDMI-Ausgang können Sie das Tablet an einen Fernseher anschließen, über die Docking-Buchse mittels des mitgelieferten USB-Kabels an einen PC. Der ohnehin große Speicher lässt sich per Micro-SD-Karte erweitern. Auf die beiden Kameras können Sie direkt aus dem Sperrbildschirm zugreifen. Die rückwärtige schießt Fotos mit 8 Megapixel, die Front-Kamera bietet 1920 x 1080 Bildpunkte. Mit Full-HD-Auflösung können Sie auch Videos aufnehmen.
Die kleine Schwäche: Akkulaufzeit nur Mittelmaß
Ein Ausdauer-König ist das Transformer Pad Infinity nicht: Bei der Video-Wiedergabe hält es rund 7,5 Stunden durch, beim WLAN-Surfen knapp sieben Stunden. Hier schneidet das iPad klar besser ab.
Und auch der Tegra-3-Konkurrent Acer Iconia A510 sticht das Asus-Tablet dank des größeren Akkus aus (36 Wattstunden gegenüber 25 Wattstunden im Transformer).
Asus Transformer Pad Infinity im Test: Fazit
Ein hervorragendes Display, flüssige Bedienung und üppiger Speicher: Das Asus-Tablet kratzt am Tablet-Thron des iPad 3 und platziert sich neben dem Samsung Galaxy Tab 2 10.1 als derzeit bestes Android-Tablet. Eine etwas bessere Akkulaufzeit hätte für den Spitzenplatz genügt.
| Testergebnis (Noten) | Asus Transformer Pad Infinity (TF700T) |
|---|---|
| Testnote | gut (2,17) |
| Preis-Leistung | preiswert |
| Bedienung (25 %) | 1,53 |
| Mobilität (20 %) | 2,72 |
| Bildschirm (20 %) | 2,16 |
| Ausstattung (17 %) | 2,34 |
| Geschwindigkeit und Multimedia (15 %) | 2,36 |
| Service (3 %) | 1,96 |
| Mobilität | Asus Transformer Pad Infinity (TF700T) (Note: 2,72) |
|---|---|
| Akkulaufzeit: Internetzugriff per WLAN / Video abspielen | 6:44 Stunden / 7:31 Stunden |
| Gewicht (mit Akku) / Gewicht Netzteil | 607 / 94 Gramm |
| Ausstattung | Asus Transformer Pad Infinity (TF700T) (Note: 2,34) |
|---|---|
| Prozessor | Nvidia Tegra 3 T33 (1,6 GHz) |
| Maße (L x B x H) | 26,2 x 18,1 x 0,9 Zentimeter |
| Betriebssystem | Android 4.0.3 |
| eingebauter / zusätzlicher Speicherplatz (Art) | 64 GB (Flash) / keiner mitgeliefer |
| Wireless-LAN / Bluetooth / UMTS / GPS | 802.11n / 4.0 / nicht vorhanden / ja |
| HDMI | 1 (Mikro) |
| Kartenleser (Formate) | ja (Micro-SD) |
| Einschub für SIM-Karte | nein |
| Kamera | ja (3264 x 2448 Pixel) |
| Internetkamera | ja (1920 x 1080 Pixel) |
| Dockinganschluss | 1 |
| Audioausgang | 1 |
| Mikrofon | ja |
| Lieferumfang | USB-Kabel, Netzteil, Putztuch |
| Allgemeine Daten | Asus Transformer Pad Infinity (TF700T) |
|---|---|
| Internetadresse von Asus | www.asus.de |
| Preis (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers / Straßenpreis) | 599 Euro / 599 Euro |
| Technische Hotline | 01805/10920 |
| Garantie | 24 Monate |
| Service | Asus Transformer Pad Infinity (TF700T) (Note: 1,96) |
|---|---|
Handbuch: deutsch / gedruckt / umfangreich / als PDF |
ja / ja / ja / nein |
Garantie |
24 Monate |
Service-Hotline / deutsch / Wochenenddienst / Erreichbarkeit / durchgehend / per E-Mail erreichbar |
01805/10920 / ja / nein /
9 Stunden / ja / ja |
Internetseite / deutsch / Handbuch verfügbar / Treiber verfügbar / Hilfsprogramme verfügbar |
www.asus.de / ja / ja / nein / ja |










11.09.12
Dieser Tablet-PC ist wahrhaftig sehr gut.
Doch bei den zu erwartenden Konkurrenzkämpfen und auch Leistungssteigerungen beim Wettbewerb ist abzusehen, dass der (Straßen-)Preis bald erheblich fallen wird.
Wer also Geduld üben kann und ein solches Gerät sowieso vorwiegend als "Spielerei" betrachtet, sollte mindestens ein halbes Jahr warten und dadurch weniger dem Hersteller, sondern vor allem sich selbst Gutes tun.
Antwort schreiben
25.01.13
Antwort schreiben
25.01.13
Das kannst du vergessen. Wenn du ein Gerät (egal welches) aus dem Laden trägst, ist es bereits veraltet.
Antwort schreiben
25.01.13
Klar weiß man das: nix.
So lange die Hersteller nicht etwas langfristiger denken und die Kunden bereits nach einem Jahr nicht mehr mit updates versorgen, können die Produkte gern bei denen verstauben, nicht bei mir.
Wartungsunfreundliche Mobilgeräte müssen bei mir mindestens 5 Jahre durchhalten. Und gerade bei Android habe ich in dieser Hinsicht meine Zweifel. Genau da könnten Windows-Tablets punkten, wenn MS nicht auch dem jährlichen Versionssprung-Wahn verfällt.
Antwort schreiben
25.01.13
Antwort schreiben
25.01.13
Antwort schreiben
26.01.13
Lange genug hatte ich im Startloch gesessen und den Markt penibel beobachtet.
Dann kam MEDION mit dem LIFETAB S9714 (bei ALDI).
Zugegriffen und nicht bereut:
4-Kern-CPU, tolle Grafik.
32GB waren drin ab Werk, 32 GB habe ich noch reingesteckt.
An USB kann ich Sticks anschließen, meist 16 GB.
Bisher funktionierten alle! Auch ein 32 GB-Stick.
Macht jetzt unterm Strich 80 GB bei einem Tablet-PC.
(Externe HDD habe ich noch nicht probiert. Kommt noch...)
Außer WIFI geht es auch über SIM-Karte egal wo...
Na? - Das alles für 399,00 plus 32 GB-micro-SD für ~17 EUR.
Antwort schreiben