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Asus M3A78 Pro

15.12.2008 | 10:34 Uhr |

Mit integrierter Grafik, HDMI-Anschluss und sechs SATA-Buchsen besitzt die Asus M3A78 Pro einige tolle Ausstattungsmerkmale. Darüber hinaus liegt sie preislich in einem Bereich, der auch für Einsteiger attraktiv ist. Und sie unterstützt 140-Watt-CPUs wie den AMD Phenom X4 9950.

Asus bietet mit der M3A78 Pro eine Platine für zukunftsorientierte Einsteiger. Zwar bietet die Platine einen integrierten Grafikchip. Im 16x-PCIe-Slot lässt sich jedoch auch eine Grafikkarte betreiben. Film-Fans dürfen sich über einen HDMI-Anschluss freuen. Wer jedoch kein entsprechendes Display besitzt, kann die VGA-Schnittstelle nutzen.

Tempo: Die Platine erzielte im Benchmark-Teil "Gaming" des PC Mark Vantage den bisherigen Bestwert. Auch die übrigen PC-Mark-Tests absolvierte das Asus-Modell als eines der schnellsten. Im Cinebench schnitt die M3A78 dagegen nur zufrieden stellend ab - vor allem das Open-GL-Ergebnis war nur Mittelmaß.

Ausstattung: Die integrierte Grafik wurde über den ATI-Grafikchip Radeon HD3200 realisiert. Er lässt sich zusammen mit einer 16x-PCIe-Grafikkarte zu einem Hybrid-Crossfire-Verbund zusammenschließen. Für den Anschluss eines TFT-Displays stehen eine HDMI- und eine VGA-Schnittstelle zur Verfügung. Ein HDMI-auf-DVI-Adapter liegt dem Board bei.

Das Asus-Modell besitzt des Weiteren zwei 1x-PCIe- und drei PCI-Slots. Sechs interne SATA-Buchsen und vier sofort nutzbare USB-Ports vervollständigen die Ausstattung. Wer mehr USB-Geräte anschließen möchte, muss sich entsprechende Slotbleche für die vier Pin-Gruppen besorgen. Um die Soundwiedergabe kümmert sich der High-Definition-Codec Realtec ALC1200 mit acht Kanälen.

Handhabung: Die Treiber-Installation ging problemlos über die Bühne, und auch in den Werkseinstellungen des Bios fanden wir keine Auffälligkeiten. Was das Booten von USB angeht, klappte der Vorgang mit dem USB-DVD-Laufwerk zwar tadellos. Unser Bart PE wollte die Platine jedoch nicht vom USB-Stick starten, sondern verhedderte sich in einer Prüfung des Datenträgers mit der POST-Meldung "Checking NVRAM". Zu einem Ergebnis kam die Platine jedoch nicht.

In Sachen Stromverbrauch lag die Asus-Platine im oberen Mittelfeld. So erzielte sie zwar den drittniedrigsten Wert im Standby-Modus und schnitt auch bei Volllast gut ab. Im Idle-Modus brachte sie es jedoch auf das zweithöchste Ergebnis.

Übertaktbarkeit: Die Platine bietet im Bios alle wichtigen Übertaktungsoptionen, etwa über den Multiplikator von CPU und Northbridge oder der Spannung von Speicher, Northbridge und CPU. Mehr Möglichkeiten bietet Ihnen die beiliegende Tuning- und Analyse-Software AMD Overdrive.

Fazit: Die Platine platzierte sich hinsichtlich Ausstattung, Tempo und Übertaktbarkeit im Mittelfeld. Einsteiger dürfen sich jedoch über die alternativen Anschlüsse, die problemlose Installation und natürlich auch den günstigen Preis freuen.

Alternative: Noch ein gutes Stück günstiger ist die Elitegroup A780GM-A . Die Platine basiert auf dem gleichen Chipsatz wie das Asus-Modell und besitzt ebenfalls eine HDMI-Schnittstelle. Ansonsten war die Elitegroup-Kandidatin etwas besser ausgestattet, absolvierte unsere Tempotests jedoch deutlich langsamer.

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