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Asus Eee Top ET2400INT im Test

17.03.2011 | 09:30 Uhr |

Per Finger oder per Funktastatur: Der Bildschirm-PC Asus ET2400INT lässt sich von nah und fern bedienen. Was er sonst noch kann, zeigt der PC-WELT-Test.

Im 60 Zentimeter großen Full-HD-Bildschirm des Asus ET2400INT sitzt ein Rechner mit dem Doppelkern-Prozessor Intel Core i3-550. Im Test mit Büro- und Multimedia-Programmen lieferte der PC damit ein gutes Arbeitstempo. Asus übertaktet den Prozessor übrigens ab Werk: Die CPU läuft mit 3,58 statt der vorgesehenen 3,2 GHz, weil das Energieschema „Höchstleistung“ als Standard eingestellt ist. Bei den Spieletests half das aber auch nichts: Die 3D-Leistung ist bescheiden, weil Asus im ET2400INT die Notebook-Grafikkarte Nvidia Geforce 310M einsetzt. Die reicht nur für DirectX-9-Spiele in niedriger Auflösung aus, Far Cry 2 blieb selbst bei 1280 x 720 Bildpunkten unter spielbaren 30 Bildern pro Sekunde. Besonders sparsam arbeitete der Asus ET2400INT trotzdem nicht: Unter Last verheizte er 128 Watt und selbst im Standby zog er noch 4,1 Watt. Der Lüfter war deshalb häufig im Betrieb, allerdings nie so laut, dass er störte.

Touchbedienung mit Spezial-Programm

Statt mit Maus und Tastatur kann man den PC auch per Fingereingabe auf dem Bildschirm steuern. Asus nutzt beim ET2400INT optische Touch-Technik: Der Bildschirm erkennt daher nicht nur zwei Berührungspunkte, sondern reagiert auch auf Berührungen mit einem Stift. Da Windows nicht ideal für die Fingerbedienung ist, auch wenn die Menüfenster beim ET2400INT mit vergrößerten Steuerelementen versehen sind, hat Asus Eee Cinema installiert: Diese Bedieneroberfläche erhöht mit großen, verschiebbaren Icons die Treffsicherheit und bringt fingeroptimierte Programme für Musik, Filme und Fotos mit. Auf die meisten Fingereingaben reagierte der Asus ET2400INT schnell, nur beim Browser fühlte sich das Vergrößern der Webseite per Pinch-Geste etwas zäh an. Die mitgelieferte Funktastatur ist klein und leicht: Damit kann man den Bildschirm-PC bequem vom Sofa aus steuern. Allerdings fehlt ihr ein Ziffernblock und einige Eingaben lassen sich nur per Tastenkombination ausführen.

Bildschirm nicht besonders hell

Nicht nur der große Bildschirm hatte ein glänzende Oberfläche, auch der Rahmen spiegelte: Das ist ergonomisch ebenso unvorteilhaft wie die recht niedrige Bildschirmhelligkeit, die nur in der Mitte deutlich über 200 cd/m2 lag. Besonders bei dunklen Bildschirminhalten spiegelt sich das Umgebungslicht deshalb störend. Kontrast und Reaktionsschnelligkeit liegen aber hoch. Positiv: Bei den meisten Bildschirm-PCs lässt sich nur die Helligkeit einstellen. Beim Asus ET2400INT können Sie dagegen beispielsweise auch Kontrast und Farbtemperatur kontrollieren und die Darstellung somit besser an die Arbeitsumgebung anpassen.

Bereit für digitale Zuspieler

Auf HD-Filme am Asus-PC muss man nicht verzichten: Zwar besitzt er kein Blu-ray-Laufwerk, sondern nur einen DVD-Brenner. Man kann aber über den HDMI-Eingang einen Blu-ray-Spieler oder eine Konsole anschließen. Außerdem gibt es sechs USB-2.0-Anschlüsse, zwei davon gut erreichbar an der linken Gehäuseseite, neben den analogen Audioanschlüssen. Digitale Audiobuchsen besitzt der Bildschirm-PC nicht.

Test-Fazit: Von allem etwas, aber nicht immer genug

Der Asus ET2400INT bringt eine ordentliche Rechenleistung mit, ist für aktuelle Spiele allerdings zu langsam. Seine Besonderheit ist die Touch-Bedienung. Im Test konnte er insgesamt überzeugen, eine bessere Note verhinderten der zu dunkle Bildschirm und der hohe Stromverbrauch.

ALLGEMEINE DATEN

Testkategorie

Bildschirm-PCs

Bildschirm-PC-Hersteller

Asus

Asuss Internetadresse

www.asus.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

999 Euro

Asuss technische Hotline

01805/010920

Garantie des Herstellers

24 Monate

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Ausstattung (32 %)

3,12

Geschwindigkeit (25%)

3,06

Bildschirm (25 %)

3,24

Umwelt und Gesundheit (8 %)

3,28

Audioqualität (5 %)

5.25

Service (5 %)

1,33

Testnote

befriedigend (3,16)

Preis-Leistung

noch preiswert

TECHNISCHE DATEN

Prozessor (Takt)

Intel Core i3-550 (3,20 GHz)

Grafikkarte (Speicher in MB)

Nvidia Geforce 310M (512)

Biosversion / Grafiktreiber

0702 / 258.88

Arbeitsspeicher: verfügbar / eingebaut / maximal

3960 / 4096 / 8192 MB

Festplatte: verfügbar / nominell

684 / 699 GB

USB 2.0

6

Kartenleser

1

Ethernet

1

VGA-Eingang

1

HDMI-Eingang

1

analoger Audio-Eingang

1

analoger Audio-Ausgang

1

Mikrofon

1

DVD-Laufwerk

DVD-Brenner

Netzwerk

Gigabit-Ethernet, 802.11n

Betriebssystem

Windows 7 Home Premium

Lieferumfang

kabellose Tastatur, kabellose Maus

Handbuch: deutsch / ausführlich / gedruckt / PDF

ja / ja / nein / ja

TESTERGEBNISSE

Startzeit

0:56 Minuten

Büro- und Multimediaprogramme

6828 Punkte

3D-Spiele

1154 Punkte

Brenndauer CD / DVD / Blu-ray

4:52 / 10:42 / -

DVD-Kopie auf Festplatte

10:44 Minuten

Lesen zerkratzter DVDs

100 %

Diagonale / Auflösung

59,9 Zentimeter / 1920 x 1080 Bildpunkte

Helligkeit / Kontrast / Helligkeitsverteilung

189 cd/m² / 730:1 / 80,4 Prozent

Reaktionszeit

8,1 Millisekunden

berührungsempfindlicher Bildschirm

Multi-Touch

Entspiegelung

gering

Betriebsgeräusch: geringe Last / hohe Last

0,5 / 1,2 Sone

Stromverbrauch: Ruhe / Last / Bereitschafts-Modus / Aus

79 / 128 / 4,1 / 1,1 / 1,1 Watt

CE-Zeichen / TCO 3.0 / TCO 05 / Pixelfehlerklasse

ja / nein / nein / II

Audioqualität: Abweichung Frequenzgang / maximale Lautstärke

3,4 dB(U) / 53,2 dB(A)

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