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Asus EAX1950 Crossfire

27.11.2006 | 17:51 Uhr |

High-End-Grafikkarte in ATIs Referenzdesign. Wir erwarten von ihr Höchstleistungen. Wie flott die Karte bei unseren Benchmarks wirklich war, gibt’s hier zu lesen.

3D-Leistung: Der 1950er-Grafikchip von ATI entspricht der 1900er-Version. Lediglich der Speichertyp (GDDR4 statt GDDR3) und der Takt (2000 statt 1500 MHz) unterscheiden sich. So befindet sich die Leistung des Spitzenmodells auf High-End-Niveau, steigt jedoch noch etwas an. 3D-Mark bezifferte die Kraft auf 7599 Punkte. In der Praxis kam Far Cry auf 56 und X3 auf 44 Bilder/s - in der 2560x1600er-Auflösung und bei höchster Bildqualität. Bei 1600 x 1200 Bildpunkten war der niedrigste Wert den wir erhielten 55 Bilder/s: beim Gruselkracher Fear in der Bildqualitätseinstellung „Maximum“.

Ausstattung & Handhabung: Auf der Karte aufgebracht sind 512 MB flotter GDDR4-Speicher – 256er-Versionen gibt’s in dieser Klasse keine mehr. Als Besonderheit bietet diese Karte per Crossfire die Möglichkeit, ein zweites Modell in den PC einzubauen und so nahezu doppelte Grafikleistung zu erhalten. Bei Nvidia-Grafikkarten gehört dies zum Standard. Zu den üblichen Adaptern und CDs gibt es die sehenswerten Spiele Project Snowblind und Ghost Recon als Dreingaben dazu. Die Lautstärkeentwicklung ist von der Anwendung abhngig – im 2D-Modus ist sie mit 0,6 Sone (28 dB(A)) sehr gering, bei anspruchsvollen 3D-Krachern mit 4,2 Sone und 46 dB(A) sehr hoch.

Fazit: Beste Grafikleistung bei recht guter Ausstattung – der Preis ist wahnsinnig hoch.

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