73538

Asus A8F

06.07.2006 | 13:00 Uhr |

Einzel(kern)-Kämpfer: Im günstigen A8F setzt Asus den Core Solo ein, Intels neuen Einkern-Prozessor – er soll günstiger und weniger stromhungrig als die Centrino-Duo-Plattform sein.

Testbericht

Geschwindigkeit: Der Core Solo T1300 im Asus A8F arbeitet mit 1,66 GHz Taktrate. Er besitzt im Gegensatz zum Core Duo nur einen Rechenkern – die Größe des L2-Cache (2 MB), der Takt des Front-Side-Bus (667 MHz) sowie die Speicherunterstützung (maximal DDR2-667) sind aber identisch zum Doppelkern-Bruder. Im Leistungstest Sysmark 2004SE schaffte das Asus A8F 146 Punkte und lag damit rund 20 Prozent hinter der Core-Duo-Konkurrenz mit gleichem Takt. Es erreichte damit ungefähr die Rechenstärke von Notebooks mit Pentium M 750 (1,83 GHz): Das dürfte den meisten Anwendern genügen - außer sie arbeiten vorrangig mit Software, die von zwei Rechenkernen profitiert, wie Programme zur Bild- und Videobearbeitung.

Ausstattung: Angesichts des Preises geht die Ausstattung des A8F in Ordnung. Es verfügt über eine 80-GB-Festplatte und einen DVD-Brenner, der allerdings keine –RAM-Medien beschreibt. Außerdem besitzt es viele Schnittstellen: Zum Beispiel fünf USB-Ports, von denen allerdings jeweils zwei sehr eng zusammenliegen und sich daher eventuell nicht gleichzeitig nutzen lassen. Ebenso findet sich ein Kartenleser und ein Schacht für Expresscards. Die üblichen PC-Cards unterstützt das Asus A8F allerdings nicht.

Mobilität: Im Akkubetrieb war das Asus A8F genügsamer als ein vergleichbar ausgestattetes Centrino-Duo-Notebook. Es schaffte deutlich über vier Stunden Laufzeit und verbrauchte mit rund 12 Watt etwa vier bis sechs Watt weniger als ein Mobilrechner mit Doppelkern-Prozessor. Außerdem macht sein geringes Gewicht von 2,43 Kilogramm das Asus A8F ideal für unterwegs.

Handhabung: Die Tasten des Mausersatz waren recht laut. Die Tastatur dagegen zeigte sich beim schnellen Schreiben leise, federte links aber etwas.

Ergonomie: Das Breitbild-Display des A8F zeigte eine ordentliche und sehr gleichmäßig verteilte Helligkeit, die auch für das Arbeiten unter freiem Himmel ausreicht. Allerdings spiegelte es deutlich. In einer ruhigen Umgebung war der Lüfter unter voller Last hörbar – mit maximal 29,2 dB(A) störte das Drehgeräusch aber kaum.

Fazit: Das Asus A8F bietet eine konkurrenzfähige Rechenstärke und ist deutlich günstiger als ein Dual-Core-Notebook. Auch im Akkubetrieb überzeugte es.

0 Kommentare zu diesem Artikel
73538