31.01.2007, 12:00

Thomas Rau

Asus A6JC

Das Asus A6JC bietet aktuelle Prozessor-Technik zum günstigen Preis. Ob es neben dem Core2 Duo auch andere Schmankerl besitzt, klärt unser Test.
Tempo: Unser Testmodell mit Core2 Duo T5500 war außergewöhnlich schnell – es schaffte im Leistungstest Sysmark 2004SE sehr gute 218 Punkte. Die Einsteiger-Grafikkarte Geforce Go 7300 von Nvidia taugt aufgrund ihres nur 64 Bit breiten Speicherbus nur für weniger anspruchsvolle Spiele. Um flüssig spielen zu können, hilft es in vielen Fällen aber, Auflösung und/oder Effekte zu reduzieren.
Ausstattung: Das Asus A6JC ist für alle Formen der Netzwerk-Kommunikation vorbereitet – es bietet Gigabit-LAN, ein WLAN-Modul nach den Standards 11a/g sowie Bluetooth 2.0. Die Festplatte ist mit 100 GB ausreichend groß, der DVD-Brenner beschreibt alle DVD-Formate – auch doppellagige und RAM-Medien. Auch bei den Schnittstellen setzt sich der gute Eindruck fort: Das Asus A6JC versteht sich mit analogen und digitalen externen Monitoren – es besitzt sowohl VGA- wie DVD-D-Ausgang. Außerdem verfügt es über vier USB-Ports: Sie liegen auf der Gehäuserückseite allerdings sehr nahe zusammen und lassen sich deswegen beim Einsatz eines dicken USB-Sticks eventuell nicht alle gleichzeitig nutzen. Drei Audio-Buchsen runden die Ausstattung ab, die angesichts des Preises üppig ausfällt.
Mobilität: Asus stattet das A6JC mit einem großen Akku aus (70 Wh) – damit läuft das Notebook zwar relativ lange ohne Netzstrom (3:23 Stunden); auch dank der vergleichsweise sparsamen Grafikkarte. Er macht den Mobilrechner mit 3,16 Kilogramm aber zu schwer für den Einsatz unterwegs.
Handhabung: Wie die meisten Asus-Notebooks verfügt auch das A6JC über viele Shortcut-Tasten, die das Bedienen erleichtern sollen: So lässt sich per Knopfdruck das Energieschema ändern, das Touchpad de-aktivieren oder das Notebook als CD-Spieler verwenden, ohne Windows hochfahren zu müssen. Die Tastatur federte links oben unangenehm, war beim Schreiben aber recht leise, der Druckpunkt deutlich.
Ergonomie: Das spiegelnde Display im Asus A6JC konnte nicht überzeugen. Wir maßen zwar in der Bildmitte eine hohe Helligkeit (175 cd/m2). Sie nahm aber vor allem zum oberen Rand hin sichtbar ab: Hier wirkte das Weißbild dann eingetrübt. Zum wenig homogenen Bildeindruck trug auch der sehr geringe stabile Blickwinkel bei. Besser gefiel uns da schon der leise Lüfter, der auch unter voller Last kaum hörbar war.
Fazit:Günstig, schnell und üppig ausgestattet – das Asus A6JC überzeugt mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Ein hochwertiges Display und herausragende Mobilität darf man allerdings bei diesem Preis nicht erwarten.
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