Fazit: Mit einer tadellosen Ausstattung erreicht der Arlt Core i7 Xtreme Gamer GTX295 unter den Spiele-PCs mit nur einer Grafikkarte eine gute Leistung. Der PC ist sehr sauber verarbeitet, die Schnittstellen-Auswahl gut disponiert und der Stromverbrauch im Desktop-Betrieb akzeptabel. Die von außen zu bedienende Lüftersteuerung ist zwar eine tolle Idee, sie verhilft dem PC allerdings nicht zu einem leiseren Betriebsgeräusch. Das dauerhaft laute Rauschen verbannt den Rechner aus Wohnzimmer und Büro und übergibt ihn seiner einzigen Bestimmung als Spiele-PC.
Ausstattung: Arlt stattet seinen Spiele-PC mit Intels Core i7 920 aus. Der Prozessor hat eine Taktfrequenz von 2,67 GHz. Die Arbeitsspeicher-Kapazität liegt mit 6 GB im üblichen Rahmen für gut ausgestattete Spiele-PCs. Um diese Kapazität voll auszuschöpfen, setzt Arlt auf Windows Vista Home Premium in der 64-Bit-Variante. Die Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 295 aus dem Hause Gainward hat einen sehr großen Grafikspeicher von 1792 MB. Zwei Festplatten des Typs Samsung HD502IJ bieten jeweils 500 GB Speicherplatz - die Gesamtkapazität von einem Terabyte ist für die Archivierung digitaler Audio- und Videodaten gut bemessen. Zusätzlich zum DVD-Brenner HL-DT-ST GH22LS30 verbaut Arlt ein DVD-ROM-Laufwerk. Damit gehen Kopiervorgänge ganzer Scheiben wesentlich schneller vonstatten als nur mit einem Laufwerk.
Tempo: Im Benchmark 3D Mark 06 erreicht der Arlt Core i7 Xtreme Gamer GTX295 16500 Punkte - das ist für einen Gaming-PC mit nur einer Grafikkarte und Core i7 920 ein gutes Ergebnis. Lediglich Spiele-PCs wie der Acer Aspire G7710 Predator Conqueror mit mehreren Grafikkarten im Verbund sowie Intels Spitzen-CPU Core i7 965 Extreme kommen auf Werte zwischen 18.000 und 23.000 Punkten. Wie stark die Grafikkarte tatsächlich ist, offenbart der GPU-Score unter 3D Mark Vantage: Mit 17.454 Punkten ist der Arlt Core i7 Xtreme Gamer GTX295 der bisher drittbeste Spiele-PC im Test. DirectX-10-Spiele laufen auch bei hoher Auflösung und maximaler Qualitätseinstellung recht flüssig, lediglich bei Action-Sequenzen mit vielen herumfliegenden Partikeln sowie bei Nebeleffekten kann es für Sekundenbruchteile zu kurzen Einbrüchen bei der Bildrate kommen.
Ergonomie: Das 750-Watt-Netzteil des Arlt Core i7 Xtreme Gamer GTX295 zieht im ausgeschalteten Zustand mit 1,7 Watt erfreulich wenig Energie aus der Steckdose. Der von uns gemessene Verbrauch von 163,5 Watt im Desktop-Betrieb ist für einen Gaming-PC akzeptabel. Unter Volllast sieht die Energieeffizienz schon etwas ungünstiger aus: Mit 408,8 Watt gehört der Arlt-PC zu den fünf größten Stromfressern in unseren PC-Tests. Die Lüftungskomponenten des Arlt Core i7 Xtreme Gamer GTX295 arbeiten trotz der manuellen Regelbarkeit - selbst für einen Spiele-PC sehr geräuschvoll: Mit 39,7 dB(A) und dabei ganz heruntergeregeltem Gehäuselüfter erhält der Rechner bereits im Desktop-Modus die rote Karte für den lautesten PC in unserem Testcenter. Auch unter Volllast ist das Geräusch mit 42,3 dB(A) sehr laut.
Ausführlicher Testbericht:Arlt Core i7 Xtreme Gamer GTX295
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