Storage

Arbeiten mit dem Synology Disk Station DS509+

Um das System das erste Mal zu starten, wird ein Rechner mit Windows benötigt (seit DSM 2.2. geht das auch unter Linux) um die Firmware beziehungsweise das Betriebssystem („DSM”) auf das Gerät zu laden.

Ab diesem Zeitpunkt kann das Gerät bequem über ein sehr praktisches und optisch ansprechendes AJAX-Webinterface bedient und eingestellt werden.

Bei der gesamten Arbeit mit dem Gerät gefällt das geringe Betriebsgeräusch der beiden großen Lüfter. Durch den großen Durchmesser der Lüfter können diese relativ langsam laufen und ermöglichen diesen leisen Betrieb. Sobald Festplatten in das System eingeschoben werden, können diese dann in Volumes zusammenfasst werden. Wir haben bei unserem Testgerät drei SATA-HDDs mit 80GB mitgeliefert bekommen, die wir als RAID5 konfiguriert haben.

Wenn man allerdings eine HDD aus dem Verbund entfernt und dann wieder einsteckt, wird leider nicht automatisch das RAID neu wiederhergestellt sondern man muss die „neue” HDD manuell in das degradierte RAID-Volume einbinden. Das sollte automatisch funktionieren. Laien würden sich bestimmt über ein „intelligentes” RAID (analog zu X-RAID2 bei NetGear) freuen, bei dem das System automatisch und im Hintergrund immer das beste RAID-Level wählt, je nachdem wieviele HDDs eingesteckt sind. Solch eine Funktion fehlt hier zwar, aber es gibt gute Wizards, welche die Konfiguration des Gerätes auch für weniger versierte Benutzer ermöglichen.

Auch der Betrieb des DS509+ als iSCSI-Storage für VMware ESX 4.0 hat problemlos funktioniert.

ATTO Disk Benchmark
Vergrößern ATTO Disk Benchmark
© 2014

Wir haben das System an unseren Mess-Server direkt über einen Gbit-Switch angeschlossen, um den iSCSI-Durchsatz beim Schreiben und Lesen verschieden großer Dateien zu messen. Dabei wurden immer vier Lese- und Schreibvorgänge gleichzeitig ausgeführt. Diese Tests führen wir mit dem „ATTO Disk Benchmark” durch. Das Ergebnis zeigt die nebenanstehende Grafik.

Das DS509+ kann sich geschwindigkeitsmäßig deutlich von der breiten Masse der NAS-Geräte absetzen.

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