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Apple AirPort Extreme (MC340Z/A) im Test

16.04.2012 | 09:30 Uhr |

Der weiße Apple-Router AirPort Extreme ist schön und schnell - zumindest auf dem Papier, denn er unterstützt Dual-Band-Funk mit 450 MBit/s. Manches ist bei ihm aber anders als bei anderen Routern.

Der WLAN-Router AirPort Extreme passt optisch nahtlos ins Apple-Universum: Sein flaches, weißes Quadratgehäuse erinnert an den MacMini. Drinnen arbeitet aktuelle WLAN-Technik - der Apple-Router funkt parallel auf 2,4 und 5 GHz und verarbeitet dabei drei simultane Datenströme, was eine theoretische Maximaldatenrate von 450 MBit/s pro Frequenzband ergibt.

Geschwindigkeit: Stark auf kurze Distanz

Der Apple-Router funkt robust - im Test lässt er sich durch andere WLANs nicht aus der Ruhe bringen: Seine Datenraten im Test unter idealen Bedingungen liegen sehr nahe an den Ergebnissen im Praxis-Test. Dabei gehört er über die 2,4-GHz-Frequenz zu den schnellsten Routern. Über 5 GHz, wo die meisten Geräte richtig Gas geben, bleibt er im Tempo-Mittelfeld. Seine Domäne ist die Kurzstrecke: Bei längeren Distanzen gehört er nicht zu den schnellsten.

TEMPO

Apple AirPort Extreme (MC340Z/A) (Note: 2,19)

2,4 GHz, ideale Bedingungen: kurze Distanz / lange Distanz

87 / 11 MBit/s

5 GHz, ideale Bedingungen: kurze Distanz / lange Distanz

109 / 45 MBit/s

2,4 + 5 GHz, ideale Bedingungen: kurze Distanz

191 MBit/s

2,4 GHz, Praxis-Bedingungen: kurze Distanz / lange Distanz

82 / 9 MBit/s

5 GHz, Praxis-Bedingungen: kurze Distanz / lange Distanz

101 / 15 MBit/s

Sicherheit: Nicht ab Werk verschlüsselt

Der Airport Extreme ist ab Werk nicht verschlüsselt - der Einrichtungsassistent empfiehlt jedoch eine WPA2-Verschlüsselung. Das Benutzerpasswort fürs Menü müssen Sie aber setzen. Automatisch per WPS (Wi-Fi Protected Setup) können Sie den Apple-Router nur per Pin-Eingabe sichern - ein WPS-Knopf am Gehäuse fehlt ihm. Für Unternehmen ist der Apple-Router besser geeignet als andere Router aus dieser Preisklasse: Er unterstützt das Syslog-Protokoll und die Authentifizierung per Radius-Server. Ein Gäste-WLAN können Sie mit einem eigenen Schlüssel sichern oder ihm unverschlüsselt Zugriff aufs Internet gewähren.

Sicherheit

Apple AirPort Extreme (MC340Z/A) (Note: 2,76)

Verschlüsselung: WPA2-Enterprise / WPA2-Personal / WPA / WEP

ja / ja / ja / ja

WPS

ja (PIN)

ab Werk verschlüsselt / Assistent fordert Verschlüsselung

nein / nur Empfehlung

ab Werk ausgeschaltet: Fernzugriff / UPnP

ja / ja

Gästezugang möglich

ja

WLAN / SSID abschaltbar

im Menü / ja

Filter: nach MAC-Adresse / nach Dienst / nach URL / Zeitsperre / Ping-Filter

ja / nein / nein / ja / nein

Versand Fehlerprotokoll per SMS/Mail

ja

Ausstattung: Gigabit-Switch und USB-Anschluss

Neben dem WAN-Port besitzt der Apple-Router drei Gigabit-LAN-Anschlüsse - einer weniger als bei den meisten Routern. An die USB-Buchse lässt sich ein Drucker anschließen oder ein Massenspeicher. Den Zugriff darauf können Sie über Benutzerrechte oder ein Laufwerkskennwort sichern.

Ausstattung

Apple AirPort Extreme (MC340Z/A) (Note: 2,60)

unterstützte Frequenzen

2,4 + 5 GHz gleichzeitig

separate Verschlüsselung / manuelle Kanalwahl pro Band

nein / ja

LAN-Switch: Geschwindigkeit / Anzahl der Ports

Gigabit / 3

USB: Anzahl / unterstützte Dateigröße

1 / weniger als 4 GB

Antennen abnehmbar

nein

File-Server / Medien-Server / Quality-of-Service-Einstellungen

ja / nein / nein

Verbindung dauerhaft halten / DNS-Server einstellbar / DynDNS / IPv6

ja / ja / ja / ja

Lieferumfang

Netzteil

Handhabung: Beim Airport Extreme geht's nicht über den Browser

Der Apple-Router lässt sich nicht per Browser enrichten: Sie benötigen dafür das Airport-Dienstprogramm, das Teil von MacOS X ist. Wollen Sie den Router von einem Windows- Rechner aus einrichten, müssen Sie das Tool herunterladen. Das gut strukturierte Menü bietet alle wichtigen Optionen - der Netzwerk-Profi wird auf den ersten Blick aber detaillierter Einstellungen vermissen: Die gibt das Konfigurations-Tool frei, wenn Sie am Windows-Rechner die Taste "Alt Gr", bei Mac-Geräten die Taste "alt" gedrückt halten.

Handhabung

Apple AirPort Extreme (MC340Z/A) (Note: 2,00)

Port-Forwarding / IP nach MAC / Exposed host

einfach / ja / ja

Einrichtungsassistent / deutsches Menü / umfangreiche Menühilfe

ja / ja / ja

Firmware-Update / Einrichtungen sichern und wiederherstellen

automatisch / ja

Umwelt und Gesundheit

Ein besonders sparsamer Router ist der Apple Airport Extrem nicht: Sowohl bei der Übertragung als auch ohne Datentransfer schluckte er mehr als vergleichbar ausgestattete Router.

Umwelt und Gesundheit

Apple AirPort Extreme (MC340Z/A) (Note: 2,37)

Stromverbrauch Ruhe / WLAN-Übertragung

7,7 / 8,5 Watt

Fazit: Der Apple Airport Extreme bietet ungestörte Übertragung

Der AirPort Extreme ist rund 40 Euro teurer als vergleichbar ausgestattete Router - Sie zahlen wie oft bei Apple hier auch fürs Design mit. Seine Stärke liegt in der Übertragung über kurze Distanzen, auch in einer belebten Netzwerk-Umgebung können Sie ihn problemlos einsetzen, da er sich von Stör-WLANs kaum beeindrucken lässt. Das Einrichten über ein separates Tool ist ungewohnt, bietet aber sehr übersichtlich alle wesentlichen Optionen.

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Apple AirPort Extreme (MC340Z/A)

Testnote

2.49 (gut)

Preis-Leistung

noch preiswert

Tempo (30 %)

2,19

Sicherheit (27 %)

2,76

Ausstattung (25 %)

2,60

Handhabung (10 %)

2,0

Umwelt & Gesundheit (3 %)

2,37

Service (5%)

3,32

ALLGEMEINE DATEN

Apple AirPort Extreme (MC340Z/A)

Internetadresse

www.apple.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers / Straßenpreis)

159 Euro / 143 Euro

Garantiedauer

12 Monate

Service

Apple AirPort Extreme (MC340Z/A) (Note: 3,32)

Garantiedauer

12 Monate

Service-Hotline: deutsch / Wochenenddienst / Erreichbarkeit / durchgehend / per E-Mail erreichbar

ja / nein / 10 Stunden / ja / ja

Internetseite / deutsch / Handbuch verfügbar / Treiber verfügbar / Hilfsprogramme verfügbar

www.apple.de / ja / ja / ja / ja

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