Antivirus mit Zertifikat
Fünf Antivirusprodukte sind durchgefallen
Das Antivirus-Testinstitut AV-Test hat im ersten Quartal 2011 22 Antivirusprodukte getestet. Fünf Kandidaten sind dabei durchgefallen, einige nicht zum ersten Mal.
Seit etwa einem Jahr bietet das Magdeburger Testlabor AV-Test eine definierte Zertifizierungsprüfung für Antiviruslösungen an. Dabei müssen die Testkandidaten über mehrere Monate eine Reihe standardisierter Prüfungen durchlaufen und Punkte sammeln. Produkte, die in den drei Bereichen Schutz, Reparatur und Benutzbarkeit zusammen mindestens 11 von 18 Punkten erreichen, erhalten ein Zertifikat.
Im ersten Quartal 2011 sind 22 Antivirusprodukte unter Windows 7 (32 Bit, ohne Service Pack 1) angetreten. Für die Prüfung der Schutzwirkung werden die statische und dynamische Erkennung von Malware sowie von so genannten 0-Day-Exploits getestet. Bei der Reparatur sind infizierte Rechner von Malware und Rootkits zu befreien. Unter den Punkt Benutzbarkeit fallen das Ausbremsen des Systems durch den Virenscanner sowie die Zahl der Fehlalarme bei harmlosen Dateien. Für jedes der drei Kriterien sind maximal sechs Punkte erreichbar. Im letzten Jahr mussten insgesamt noch 12 Punkte erreicht werden, in diesem Jahr genügen 11 für ein Zertifikat.
Die Spitzengruppe bilden Bitdefender und F-Secure mit 15,5 Punkten sowie Symantec mit 15 Punkten. Dahinter folgen gleichauf Kaspersky, Panda und G Data mit je 14 Punkten. Die meisten Produkte heißen "Internet Security 2011" oder ähnlich. Bitdefender erreicht als einziger Hersteller die maximale Punktzahl bei der Schutzwirkung. Die gleichmäßige Gewichtung der drei Testkriterien mag durchaus diskussionswürdig erscheinen, doch nur eine mutwillige Veränderung der Gewichtung hätte wesentlichen Einfluss auf die Reihenfolge.
Von den großen Namen in der Antivirusindustrie liefert nur McAfee eine so schwache Leistung ab, dass es nicht für ein Zertifikat reicht. Das ist kein Einzelfall: McAfee ist auch bei den drei Tests im Vorjahr unter Windows 7, Vista und XP jedesmal durchgefallen, ebenso Norman. Die anderen Durchfaller sind CA, Comodo und PC Tools. PC Tools gehört seit einiger Zeit zu Symantec und hatte bei den Zertifizierungstests im Vorjahr die Anforderungen stets problemlos erfüllt.
Die Gratis-Tools Avast Free Antivirus und Microsoft Security Essentials haben die Zertifizierungshürde wie auch die Premium Security Suite von Avira mit erreichten 11,5 Punkten nur knapp genommen. Alle Ergebnisse, auch im Detail, finden Sie auf der AV-Test Website.
BitDefender Internet Security 2011







19.04.11
Da man sich als Nutzer solcher Helfer auch auf diese verlässt, ist es erschreckend das nicht alle Programme das taugen was sie Versprechen. Das ist erschreckend. Hat man sich auf ein solches Tool verlassen, ist man vielleicht später verlassen.:(
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19.04.11
Falls du Antivirenprogramme meinst- im Board Sicherheit findest du einen Wichitgen Thread, wie du dein System absichern kannst.....
Was jedoch logisch ist: ohne brain.exe funktioniert kein PC
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19.04.11
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19.04.11
Bei einem Alarm durch Antivirenprogramme sollte man schon die Sache zunächst mal gründlich untersuchen:
http://www.pcwelt.de/forum/sicherheit-viren-w-rmer-trojaner-rootkits/388267-bzw-malwareanalysen-sinnvoll.html#post2211255
Aber es scheint als würden auf den ersten Blick vorhandene Antimalware-"Reparatur" und "Bereinigungs" Fähigkeiten von Antivirensoftware oft überbewertet. Antivirensoftware entfernt möglicherweise, wenn sie denn nicht durch ein Rootkit im Verborgenen dabei behindert wird, die Malwarekomponenten die sie erkennt. Aber insbesondere weniger bekannte und/oder polymorphe (=auf 2 Rechnern nie gleiche) Schadkomponenten, werden nicht entdeckt.
Aber kein Antiviren-Programm kann ein eingeschränktes Benutzerprofil in einen vertrauenswürdigen Zustand zurüchbringen nach einem Malware-Befall. Da hilft es nur, als Admin die wichtigen Daten aus dem Profil zu sichern, das Benutzer-Profil zu löschen und ein neues anzulegen.
Anschliessend die Daten (bitte keine ausführbaren Dateien wiederverwenden, und keine Makros behalten vom infizierten Profil) auf Malware zu untersuchen mit einem sauberen Admin-Profil und wieder ins neue eingeschränkte Userprofil einzuspielen.
Kein Antiviren-Programm kann einen Rechner durch "Bereinigung" in einen vertrauenswürdigen Zustand zurückbringen wenn eine Malware mit Admin- oder Systemrechten aktiv werden konnte weil mit Admin-Benutzerprofil gearbeitet wurde während der Infektion. Da hilft nur die Datensicherung mit einer Live-CD, und den Rechner nach Löschen der Partitionen komplett neuzuinstallieren. Daten (aber keine ausführbare Dateien oder Makros vom infizierten System behalten) mit einer LiveCD auf malware prüfen und falls sauber, wiederverwenden. Alternativ das regelmässig präventiv erstellte Backup des Rechners einspielen.
Nicht vergessen: externe Speichermedien mit einer LiveCD auf Malware und insbesondere "autorun.inf" prüfen.
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19.04.11
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20.04.11
Im Gegensatz zu den ganzen untersuchten Internet Security Suiten haben die beiden bewerten kostenlosen Antivirenprogramme von Microsoft und Avast da hervorragend abgeschnitten.
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20.04.11
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20.04.11
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Exploit-auf-Amnesty-Seiten-trickste-AV-Software-aus-1230357.html
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20.04.11
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20.04.11
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