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Antivirenkit 11 Client/Server

21.10.2002 | 12:56 Uhr |

Antivirenkit 11 Client/Server soll kleinen Netzwerken vor Viren, Würmern und anderen schädlichen Programmen schützen. Im Test zeigte das Programm lokal die gewohnt sehr guten Erkennungsraten. Der Server-Wächter zeigte jedoch im Test bei hoher Last Schwächen.

Antivirenkit 11 für Netzwerke zeigte ordentliche Erkennungsraten, versagte jedoch im klassischen Netzbetrieb aufgrund der Schwächen des Wächters.

Antivirenkit 11 Client/Server soll kleinen Netzwerken vor Viren, Würmern und anderen schädlichen Programmen schützen. Für die Installation des Management-Servers zur Verwaltung aller Rechner sind entweder Windows NT 4/2000 oder XP erforderlich. Die Client-Version lässt sich unter Windows 95/98/ME, NT 4, 2000 und XP einsetzen.

Startet man den AVK Management-Server, lassen sich dem AVK Administrator Clients zuordnen. Der Anwender muss die Software registrieren, nachdem sie auf die Clients verteilt ist. Erst danach lässt sich die Update-Funktion nutzen. Die neuesten Virensignaturen und Programm-Updates kann AVK 11 automatisch verteilen.

Im Test zeigte das Antivirenkit 11 lokal die gewohnt sehr guten Erkennungsraten. Das Programm entdeckte alle 450 weit verbreiteten Viren während eines Suchlaufs. AVK 11 unterstützte auch alle 12 getesteten Archivformate wie ZIP oder GZ. Der Server-Wächter zeigte jedoch im Test bei hoher Last Schwächen: Wurden viele Dateien über einen längeren Zeitraum auf dem Server kopiert oder von diesem geladen, prüfte die Software nicht mehr alle Dateien. Somit könnten leicht Viren durchschlüpfen.

Alternative: Sophos Antivirus (PC-WELT 4/2002, Seite 172) bietet einen besseren Server-Schutz, unterstützt jedoch weniger Archivformate.

Hersteller/Anbieter

G Data

Weblink

www.gdata.de

Bewertung

Betriebssystem

Windows NT 4/2000 oder XP

Preis

498 Euro für 5 Lizenzen

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