Die PC-WELT prüft Antispyware-Tools in sechs Kategorien und gewichtet die Endnote so: Suche/Reinigung 40%, Funktionen 25%, Bedienung 20%, Dokumentation 5%, Installation/De-Installation 5% und Systemanforderungen 5%.
Suche/Reinigung - Die Tools müssen einen mit Spyware verseuchten Rechner durchsuchen, auf dem Windows XP installiert ist. Dabei messen wir die Zeit für den Suchlauf. Wichtig ist, ob die Programme die gefundene Spyware übersichtlich auflisten und nützliche Informationen dazu liefern. Denn letztlich muss der Anwender entscheiden, ob er die Fundstellen löschen will oder nicht. Bei der Reinigung müssen alle gefundenen Dateien und Registry-Einträge auch wirklich gelöscht werden – was bei einigen Tools nicht der Fall war.
Wichtig: Anders als bei Viren gibt es für Spyware keine Referenzliste, die festlegt, welche Schädlinge weit verbreitet sind. Deshalb geben wir in diesem Test auch keine Erkennungsraten an. Unser Test verrät aber trotzdem, ob die Programme erfolgreich bei der Suche nach Spyware sind oder ob sie nur wenige unerwünschte Dateien finden.
Funktionen - Die Tools müssen Funktionen zur Suche und zum Entfernen von Spyware bieten. Das klingt banal, ist aber nicht selbstverständlich. So bietet etwa Omniquad eine „Freeware“-Version von Antispy 4.0.1 an, die zwar Spyware finden, aber nicht entfernen kann.
Zusätzlich braucht jedes Tool eine Backup-Funktion, mit der sich alle Einstellungen vor einer Änderung sichern lassen. Denn es kommt schon mal vor, dass eine werbefinanzierte Freeware, nach der Reinigung nicht mehr läuft. Wichtig sind schließlich eine Datenbank mit ausführlichen Beschreibungen zur gefundenen Spyware und eine Update-Funktion. Damit ist ein Antispyware-Programm komplett. Zusatzpunkte bekommt ein Tool für weitere nützliche Funktionen, beispielsweise wenn es auch alle Autostart-Einträge auflistet.
Bedienung - Antispyware-Tools sollten sich ohne lange Orientierungsphase leicht bedienen lassen. So sollte der Anwender eine sinnvoll konfigurierte Standardsuche mit ein bis zwei Klicks starten können. Die gefundene Spyware muss sich leicht markieren und anschließend sichern und löschen lassen. Auch eventuelle weitere Funktionen müssen übersichtlich strukturiert und verständlich beschrieben sein.
Dokumentation - Wir prüfen, ob die mitgelieferte Hilfe vollständig und verständlich ist. Natürlich dürfen keine inhaltlichen Fehler vorkommen.
Installation/De-Installation - Die Software soll sich problemlos aufspielen und rückstandsfrei wieder von der Festplatte putzen lassen.
Systemanforderungen - Hier untersuchen wir unter anderem, wie viel Platz die Tools auf der Festplatte benötigen und unter welchen Windows-Versionen sie laufen.
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