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Screenshot-Galerie zu Ubuntu 8.10

06.11.2008 | 08:55 Uhr |

Ubuntu 8.10 "Intrepid Ibex" (auf Deutsch: "furchtloser Steinbock") steht seit kurzem zum Download bereit. Mit verbesserter Internetunterstützung, mehr Multimedia-Spaß und etlichen neuen Programmen. Ubuntu 8.10 lässt sich komplett auf einem USB-Stick installieren und von dort aus wieder starten. Wir stellen Ihnen das neue Ubuntu in einer umfangreichen Bildergalerie aus der Anwendersicht vor.

Ubuntu 8.10 kommt unter anderem mit dem Linux-Kernel 2.6.27, X.org 7.4, Samba 3.2, Apache 2.2, PostgreSQL 8.3 und PHP 5.2.6. Als standardmäßige grafische Oberfläche ist Gnome 2.24 vorhanden. Mit neuen Instant-Messenger, Zeiterfassungsprogramm, besserer Dateiverwaltung und verbesserter Unterstützung für den Mehr-Monitoreinsatz.

Der Network-Manager von Ubuntu kann jetzt fortlaufend mit dem Internet verbunden bleiben, sei es über 3G-Modem, Handy oder Wlan - ideal für Reisen mit dem Ubuntu-Notebook. Wer mal kurz jemand anderen an seinen Ubuntu-Rechner ranlassen will, kann dafür schnell eine Gastsitzung mit eingeschränkten Rechten starten. Ebenfalls neu: Das Betriebssystem kann auf einen USB-Stick geschrieben und von dort aus beispielsweise an einem anderen PC wieder gestartet werden.

Praktisch: Der Dateimanager Nautilus kann nun mit Tabs umgehen. Wer stattdessen auf einen Datei-Manager mit Zweifensteransicht auf der Kommandozeile wert legt, kann zur klassischen Alternative greifen: zum MC. Der Midnight-Commander wird zwar standardmäßig nicht mitinstalliert, mit sudo apt-get install mc lässt sich das aber problemlos nachholen. Danach steht der beinahe unverzichtbare Norton Commander-Klon zur Verfügung. Übrigens: Über das Kontextmenü "Starter anlegen" der rechten Maustaste können Sie schnell und einfach eine Verknüpfung zum MC auf dem Gnome-Desktop ablegen. Unverändert: Manche Funktionen wie beispielsweise die Übersicht über die laufenden Dienste müssen Sie unter Gnome erst entsperren, damit Sie sich verändern können.

Beim Thema Multimedia tat sich ebenfalls einiges: Viele kostenlose BBC-Inhalte (Videos, Podcasts etc.) können mit dem Video-Player Totem und mit dem Audio-Player Rhythmbox direkt abgespielt werden - eine Kooperation zwischen Canonical und der BBC macht das möglich. Das Plugin für den Empfang des BBC-Contents ist bereits vorinstalliert, allerdings mussten wir noch den passenden Codec herunterladen.

Die Audio-Einstellungen funktionieren nach dem Update einwandfrei - bei Ubuntu 8.04 war das mitunter noch ganz anders. Damals musste unter Umständen händisch nachgebessert werden, um Sounddateien und Videos zu Leben zu erwecken.

Anwender können das neue Ubuntu unter http://www.ubuntu.com/ kostenlos herunterladen. Vor der Installation sollten Sie in jedem Fall die Release-Notes lesen.

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