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Garmin nüvifone A50 im Test

11.08.2010 | 16:16 Uhr |

Das Garmin nüvifone A50 ist ein Navigationsgerät mit eingebautem Android-Smartphone. Wir haben es auf seine Praxistauglichkeit und sein Preis-Leistungsverhältnis hin getestet.

Das Garmin Nüvifon A50 ist das Ergebnis der Zusammenarbeit dreier Unternehmen: Garmin (das Navi-Software und Kartenmaterial beisteuert), Asus (das die Hardware produziert) und Google (von dem das Smartphone-Betriebssystem Android stammt). Mit dem Endprodukt, einem Smartphone, dessen Startbildschirm dominiert wird von drei großen Buttons für Telefon, Zieleingabe und Karte und daneben noch eine einschwenkbaren Scrollleiste für die Android-Apps besitzt sowie die typische Statusleiste am oberen Display-Rand aufweist, will Garmin einen Fuß in den boomenden Smartphonemarkt bekommen.

Alle Bedientasten auf einen Blick
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Denn moderne Smartphones eignen sich längst hervorragend zur Navigation , was den Markt von klassischen Navigationsgeräte-Herstellern wie Garmin oder Tomtom existenziell bedroht . Garmin reagiert nun darauf, indem es seinen Zwitter Garmin nüvifone A50 auf den Markt bringt (ein ähnliches Zwittermodell nur mit Windows Mobile 6.5 anstelle von Android hat Garmin schon länger im Angebot ). Das Design des nüvifone A50 ist jedenfalls gelungen, silverfarbene Metallapplikationen sorgen für edles Outfit.

Navigation und Telefon stehen im Mittelpunkt
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Das Garmin nüvifone A50 ist allerdings nicht im freien Handel erhältlich. Man bekommt es derzeit in Deutschland exklusive nur von O2 . O2 verkauft es SIM-lock-frei, Sie können das Garmin nüvifon A50 also auch mit SIM-Karten anderer Mobilfunkanbieter verwenden. Das Zahlungsmodell sieht folgendermaßen aus: 1 Euro Anzahlung, danach werden jeden Monat 20 Euro fällig. Und das 24 Monate lang, das Garmin nüvifon A50 kostet also insgesamt 481 Euro . Dazu können noch die Kosten für diverse Online-Services wie beispielsweise TMCPro kommen (das Sie nach Registrierung auf der Website von Garmin 30 Tage lang kostenlos testen dürfen).

Für diesen Preis bekommt man normalerweise ein Top-Android-2.1-Smartphone mit 1-GHz-Prozessor und 5-MP-Kamera. Das Garmin nüvifone ist dagegen deutlich schwächer ausgestattet (zwar arbeitet es grundsätzlich durchaus flott, gelegentlich bemerkt man aber den vergleichsweise schwachen Prozessor durchaus, wenn das Gerät hin und wieder kurz pausiert, bis es eine App gestartet ist oder ein Bildschirm gewechselt wurde) und verfügt über eine deutlich ältere Android-Version – nämlich Android 1.6. Dieses Hardware- und Software-Manko will Garmin aber durch die Navigations-Funktion und das mitgelieferte Kartenmaterial für Europa kompensieren.

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