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Sony Ericsson Xperia X10

01.04.2010 | 14:03 Uhr |

Sony Ericsson hat in sein erstes Android-Handy eine 8-Megapixel-Kamera gepackt. Welche Highlights das Xperia X10 sonst noch zu bieten hat, verrät der Test.

Sony Ericsson Xperia X10: Testbericht

In punkto Schönheit hat Sony Ericsson oft ein Händchen bewiesen. Das gilt auch wieder für das Sony Ericsson Xperia X10. Obwohl nur aus Kunststoff, fühlt es sich solide an und liegt dank gerundeter Kanten bestens in der Hand.

Bedient wird es über drei silberfarbene Knöpfe (Menü, Zurück zum Startbildschirm und eine Ebene zurück) - das ist einfach und logisch. Und es funktioniert in allen Programmen gleich. Wer bislang mit Windows Mobile gearbeitet hat, wird das zu schätzen wissen.

4-Zoll-Display mit Macken
Das kapazitive Touchdisplay des Sony Ericsson Xperia X10 bietet mit 4 Zoll Bilddiagonale viel Platz für Webseiten, und auch einen Film kann man unterwegs gut ansehen. Bei grellem Sonnenlicht sollte man das Sony Ericsson Xperia X10 jedoch besser in der Tasche lassen. Oder als Spiegel zum Frisurcheck nutzen. Das Display reagiert meist flüssig und navigiert zuverlässig durch lange Webseiten oder Kontaktlisten. In regelmäßigen Abstanden arbeitet es jedoch schwerfällig, so das man die Berührung ein- oder mehrmals wiederholen darf.

Im von Sony Ericsson entwickelten Medienbrowser namens Mediascape beispielsweise muss man seine Finger sehr gefühlvoll einsetzen, um bei dem gewünschten Menüpunkt zu landen. Teils agiert das Display einen Tick zu hektisch und dann wieder gar nicht. Und so wird die Auswahl der Menüpunkte beim Sony Ericsson Xperia X10 leicht zum Glücksspiel.

Keine Multi-Touch auf dem Xperia X10 von Sony Ericsson
Ferner fehlt der Zwei-Finger-Zoom zur Vergrößerung von Webseiten oder Fotos auf dem Sony Ericsson Xperia X10. Hier behilft sich Sony Ericsson mit einer Plus/Minus-Taste, um die Seiten oder Bilder zu vergrößern. Das ist funktional, aber nicht schick.

Virtuelles Tippen auf dem Sony Ericsson Xperia X10
Das Xperia X10 bietet zwar keine mechanische Tastatur, die virtuelle Volltastatur auf dem Display bietet dafür maximalen Komfort. Im Querformat sind die Buchstaben riesig und auch im Hochformat klappt das Schreiben gut. Eine Wortvervollständigung, die extrem schnell lernt, beschleunigt zudem das Tippen. Den guten Gesamteindruck stört nur der lahme Wechsel vom Hoch- ins Querformat und umgekehrt. Er dauert beim Sony Ericsson Xperia X10 mit mehr als einer Sekunde sehr lang.

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