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Alterung bei DVD-Rohlingen: Marke gegen billig

27.01.2005 | 15:22 Uhr |

Das Urlaubsvideo soll als Erinnerung aufgehoben werden. Lohnt sich dafür ein Markenrohling oder reicht eine günstige Scheibe vom Discounter? Die Anwort finden Sie im PC-WELT-Test.

Der Zahn der Zeit macht auch vor DVD-Rohlingen nicht halt. Plötzlich benötigt der Player viel länger als früher, bis er die DVD mit der Filmkopie erkennt. Etwas später wirken einzelne Szenen verschwommen. Am Ende lässt sich die DVD überhaupt nicht mehr lesen. Kann man dem Supergau mit einer teueren Markenscheibe entgehen oder reicht eine günstige DVD in jedem Fall, weil sich das Unvermeidliche eh nicht abwenden lässt?

Wir machten die Probe aufs Exempel und ließen die zwei Markenrohlinge Plextor DVD+R 4,7 8x und Verbatim Digital Movie DVD+R 4,7 4x gegen die Discounter-Dauerbrenner Tevion DVD+R 4,7 8x von Aldi und Octron DVD-R 4,7 4x von Lidl antreten. Die Scheiben durchliefen bereits unseren DVD-R-Rohlingstest . Mit einem Klick auf die Rohlingsbezeichnung können Sie nachlesen, wie sie sich geschlagen haben.

Ab in die Sonne
Wir brannten von jedem Typ zwei Scheiben in drei verschiedenen Brennern. Eine gebrannte DVD jeden Rohlingstyps kam in den Suntest CPS+ von Atlas (siehe Bild rechts), den wir von unserer Schwesterpublikation tecchannel zur Verfügung gestellt bekamen. Die zweite Scheibe haben wir ohne Alterung zum Vergleich aufgehoben. Der Simulator imitiert das Klima in Mitteleuropa. In 68 Stunden ahmt er einen Monat direkter Sonneneinstrahlung bei entsprechender Hitze nach.

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