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Notebook Nexoc E630 im Test

07.09.2009 | 09:30 Uhr |

Günstiger Allrounder im Test: Das Nexoc E630 bietet ein schickes Design und ein 15,6 Zoll großes Display sowie eine Grafikkarte von Nvidia.

Das Nexoc E630 gibt es in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten: Man bekommt das Notebook mit verschiedenen Intel-Prozessoren, die Größe von Festplatte und Arbeitspeicher lässt sich ebenso wählen wie das optische Laufwerk - zum Beispiel kann man das Nexoc E630 auch mit einem Blu-Ray-Laufwerk bestücken. Unsere Test-Konfiguration kostet weniger als 700 Euro - allerdings ohne Betriebssystem.

Tempo
Das Nexoc E630 ist kein Rennwagen: Sein Tempo mit 92 Punkten im Sysmark 2007 geht für die Preisklasse aber in Ordnung, wenngleich der Einsteiger-Prozessor und die nur 2 GB RAM das Notebook bei rechenintensiven Aufgaben wie Foto- und Videobearbeitung etwas ausbremsen. Der Arbeitsspeicher lässt sich aber über einen freien Steckplatz bequem aufrüsten. Die Einsteiger-Grafikkarte Nvidia Geforce G105M genügt nur für ältere Spiele - im 3D Mark 06 schaffte sie mäßige 2256 Punkte.

Ausstattung
Das Nexoc E630 bringt eine 400 GB große Festplatte mit sowie aktuelle Schnittstellen, zum Beispiel HDMI-Ausgang und einen e-SATA-Anschluss. Das WLAN funkt aber nur mit dem älteren 11g-Standard. Dafür überzeugte die restliche Netzwerk-Ausstattung mit Gigabit-LAN-Chip sowie Bluetooth. Firewire fehlt dem Nexog E630, dafür ist ein Modem mit an Bord.

Ergonomie
Das spiegelnde Display schnitt im Test passabel ab: Helligkeit und Farben sind okay, unter freiem Himmel erkennt man aber nur wenig auf dem spiegelnden Display. Der Kontrast lag sehr niedrig. Ganz schwach fanden wir den fast ständig laufenden Lüfter - selbst bei den meisten günstigsten Notebooks bleibt der Lüfter aus, wenn der Mobilrechner nicht zu tun hat. Doch beim Nexoc E630 ist die Lüftersteuerung ohnehin nicht ideal gelöst: Unter Last maßen wir hohe 1,5 Sone - das kann bei konzentrierter Arbeit bereits stören.

Akkulaufzeit
Das Nexoc E630 bringt zwar nur 2,72 Kilogramm auf die Waage - für ein Notebook mit 15,6-Zoll-Display nicht allzu viel. Doch im Akkubetrieb hielt es nur schwache zwei Stunden durch. Der Grund: Das Nexoc E630 genehmigt sich üppige 24 Watt.

Handhabung
Ebenfalls deutliche Kritik verdiente die Tastatur. Zwar stattet sie Nexoc mit einem dreispaltigen Ziffernblock aus. Auch das Design wirkt elegant - ähnlich wie bei Notebooks von Apple und Sony sitzen die Tasten nicht direkt nebeneinander, sondern haben eine kleinen Zwischenraum. Beim Tippen gab allerdings der gesamte Tastaturrahmen nach, einen merklichen Tastenanschlag nimmt man daher kaum wahr. Tippt man schneller, klappert die Tastatur laut.

Fazit: Tempo und Ausstattung stimmen beim günstigen Nexoc E630. Für viele Anwender dürfte das bereits ausreichen, um sich das Notebook genauer anzusehen. Doch was Tastatur, Akkulaufzeit und Lautstärke angeht, gibt es selbst in dieser Preisklasse deutlich bessere Notebooks.

Alternativen: Ein schickerer Allrounder ist das Sony VGN-NS21S . Deutlich eleganter, hochwertiger und ausdauernder ist das Acer Aspire 5810T , das allerdings beim Rechentempo dem Nexoc E630 hinterhinkt.

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