Kodak ESP 5250 All-in-One
| Hersteller: | Kodak |
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| Kategorie: | Multifunktiosgeräte |
| Preise: | 66 Angebote ab 7€ |
| Testnote: | 3.47 |
| Leserwertung: |
| Positiv & Negativ: |
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All-in-One mit WLAN
Kodak ESP 5250 im Test
Mit dem Kodak ESP 5250 präsentiert der Hersteller seine dritte Generation von Multifunktionsgeräten. In der Vergangenheit war Kodak der Ansicht, dass Angaben zur Auflösung nicht notwendig seien: Beim ESP 5250 verrät das Unternehmen nun erstmals Werte fürs Drucken und Scannen. Im Falle der Druckauflösung bleiben die Angaben jedoch unvollständig, denn der Hersteller spricht zwar von maximalen 9600 dpi, gibt jedoch keinen zweiten Wert an.
Das Vorschaudisplay am Multifunktionsgerät lässt sich klappen. Außerdem bringt es einen USB-Port sowie WLAN-Funktionalität mit. An der Gerätevorderseite finden sich Einschübe für Speicherkarten. Dabei deckt das Kodak ESP 5250 die Mehrheit der gängigen Kartentypen ab, verzichtet allerdings auf einen Slot für Compact Flash (CF). Den beidseitigen Druck beherrscht das Multifunktionsgerät nur manuell. Das Bedienfeld ist übersichtlich angeordnet. Kopieren auf Tastendruck ist nur in Farbe möglich, eine Taste für Monochrom-Kopien fehlt. Vielmehr muss man in diesem Fall übers Menü und das Display gehen - umständlich.
Der Permanentdruckkopf des Kodak ESP 5250 nimmt sechs Tinten auf. Fünf davon sind in einer Farbkartusche kombiniert. Die schwarze Tinte steckt in einer einzelnen Patrone. Beim Kodak ESP 5250 handelt es sich wie bei den früher getesteten Modellen Kodak Easyshare 5300 und ESP-3 nicht um einen klassischen Sechsfarbendrucker. Denn in der Fünffarb-Kartusche finden sich neben den Blau, Rot und Gelb ein Fotoschwarz und eine klare Tinte, die bei Fotos für einen Glanzeffekt sorgen soll. Wir errechneten günstige 4 Cent für das farbige Blatt und ordentliche 2,9 Cent für die Schwarzweißseite. Da das Kodak ESP 5250 zwar druckt, scannt und kopiert, aber keine Fax-Funktion mitbringt, ist seine Leistungsaufnahme von 5,9 Watt im Ruhemodus recht hoch. Auch ausgeschaltet holte sich das Kodak ESP 5250 immer noch 1,1 Watt. Denn das externe Netzteil alleine zieht 0,4 Watt.
In den Qualitätstests schnitt das Multifunktionsgerät durchweg ordentlich ab. Es nutzt pigmentierte Tinten, was sich bei Texten anhand in einer guten Schwarzdeckung auszahlte. Auch die Buchstabenränder blieben sowohl im Drucken als auch Kopieren ordentlich scharf. Bei Farbdrucken erzeugen diese Tinten etwas dunkle Farben, die aber beim Kodak ESP 5250 durchaus natürlich blieben, wenn auch einige Details gerade in dunklen Bildteilen verloren gingen. Im Gegensatz dazu erzeugte die Scaneinheit helle Farben und zeichnete damit gerade Details fein. Allerdings erkannten wir hier einen klaren Rotstich.
Das Multifunktionsgerät erledigte die Aufgaben im Test mit ordentlichem, aber nicht herausragendem Tempo: So stoppten wir für den zehnseitigen Grauert-Brief 1:37 Minuten, für zehn farbige Seiten aus Acrobat 3:22 Minuten. Auch die Scanzeiten fielen durchschnittlich aus. Die Vorschau ging mit 8 Sekunden noch am flottesten vonstatten. Der Farbscan dauerte dafür mit 31 Sekunden recht lange.
Das Kodak ESP 5250 ist ein Multifunktionsgerät, das ordentliche Ergebnisse beim Drucken, Scannen und Kopieren abliefert. Es geht durchaus moderat mit Tinte um, könnte aber beim Stromverbrauch noch effizienter sein. Eine Hersteller-Garantie von nur einem Jahr ist vergleichsweise mager und verhagelt dem Kodak ESP 5250 die Service-Wertung.
Kodak ESP 5250
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