Viel PC für wenig Geld?
Medion Akoya P5350 D - Aldi-PC im Test
Ein neuer Aldi-PC steht ab heute in den Regalen des Discounters und stellt wieder viele vor die entscheidende Frage: Ist der Medion Akoya P5350 D sein Geld wert? Die Ausstattung klingt erst einmal toll und vor allem der günstige Preis ist für viele das Kaufkriterium Nummer 1. Doch zuerst schicken wir den PC durch unseren Test-Parcours und klären, ob er sein Geld wirklich wert ist.
Es hat schon fast Tradition, dass Aldi in gewissen Abständen einen günstigen Desktop-Rechner für die breite Masse anbietet. Der Volks-PC punktet in Tests oft mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und soll vor allem die alltäglichen Arbeiten eines Otto-Normal-Verbrauchers am PC ausreichend abdecken.
Zeitgleich bringt Aldi respektive Medion auch den Nachfolger seines eigenen Tablets in den Handel, das Medion Lifetab P9516, das wir natürlich auch im Test haben. Auch hier soll der günstige Preis für einen hohen Absatz sorgen.
Wieder einmal lockt der Medion Akoya P5350 D mit einer kompakten Tower-Größe von 18 x 39 x 39 Zentimetern (B x H x T) und neuen Schnittstellen wie USB 3.0, eSATA, N-WLAN und einer wohlklingenden Hardware-Konfiguration. Zusätzlich möchte der Discounter mit einem noch erschwinglichen Preis von 499 Euro viele Geräte an den Mann bringen.
Medion Akoya P5350 D im Test
Eingabegeräte des Medion Akoya P5350 D
Beim Aldi-PC Medion Akoya P5350 legt der Hersteller wie gewohnt eine USB-Tastatur und -Maus bei.
Beim Aldi-PC Medion Akoya P5350 legt der Hersteller wie gewohnt eine USB-Tastatur und -Maus bei.
Schnittstellen auf der rückseite des Medion Akoya P5350 D
Aldi-PC Medion Akoya P5350 D: Die Schnittstellen fallen wieder recht mager aus
Aldi-PC Medion Akoya P5350 D: Die Schnittstellen fallen wieder recht mager aus
3D Mark 11 Medion Akoya P5350 D
3D Mark 11 bescheinigt dem Medion Akoya P5350 D eine dürftige Punktzahl.
3D Mark 11 bescheinigt dem Medion Akoya P5350 D eine dürftige Punktzahl.
Grafikkarte des Medion Akoya P5350 D
Die Einsteiger-Grafikkarte Nvidia Geforce GT 530 stammt von MSI und ist im Konsum-Handel nicht einzeln erhältlich.
Die Einsteiger-Grafikkarte Nvidia Geforce GT 530 stammt von MSI und ist im Konsum-Handel nicht einzeln erhältlich.
CPU-Z Medion Akoya P5350 D
CPU-Z: Intel Core i5-2320 im Inneren des Medion Akoya P5350 D.
CPU-Z: Intel Core i5-2320 im Inneren des Medion Akoya P5350 D.
CPU-Z Caches im Medion Akoya P5350 D
Die Cache-Speicher des Medion Akoya P5350 D im Detail.
Die Cache-Speicher des Medion Akoya P5350 D im Detail.
CPU-Z, Grafik des Medion Akoya P5350 D
Die Informationen zur Grafikkarte des Medion Akoya P5350 D.
Die Informationen zur Grafikkarte des Medion Akoya P5350 D.
Das Mainboard des Medion Akoya P5350 D kommt von MSI und ist ebenfalls nicht im Einzelhandel erhältlich.
CPU-Z: Latenzzeiten des RAMs im Medion Akoya P5350 D
CPU-Z Medion Akoya P5350 D: Die Latenzzeiten des Markenarbeitsspeichers.
CPU-Z Medion Akoya P5350 D: Die Latenzzeiten des Markenarbeitsspeichers.
CPU-Z: Arbeitsspeicher des Medion Akoya P5350 D im Detail
Der Arbeitsspeicher des Medion Akoya P5350 D kommt von Samsung und bietet ausreichend Platz. Die zwei Steckplätze sind ab Werk belegt.
Der Arbeitsspeicher des Medion Akoya P5350 D kommt von Samsung und bietet ausreichend Platz. Die zwei Steckplätze sind ab Werk belegt.
Testergebnisse von Cinebench 11.5 für den Medion Akoya P5350 D: OpenGL und Prozessor-Leistung.
Festplatte im Überblick
Die 1 TB große Seagate-Festplatte des Medion Akoya P5350 D im Überblick des Tools Crystaldiskinfo.
Die 1 TB große Seagate-Festplatte des Medion Akoya P5350 D im Überblick des Tools Crystaldiskinfo.
Crystaldiskmark Medion Akoya P5350 D
Der Festplatten-Benchmark Crystalmark zeigt, dass die Festplatte im Medion Akoya P5350 D mit guten Werten punktet.
Der Festplatten-Benchmark Crystalmark zeigt, dass die Festplatte im Medion Akoya P5350 D mit guten Werten punktet.
Datenhafen 3 Medion Akoya P5350 D
Der Datenhafen 3 auf der Oberseite des Medion Akoya P5350 D.
Der Datenhafen 3 auf der Oberseite des Medion Akoya P5350 D.
Datenträgerverwaltung Medion Akoya P5350 D
Medion Akoya P5350 D: Partitionen im Detail
Medion Akoya P5350 D: Partitionen im Detail
Frontansicht des Medion Akoya P5350 D
Das Gehäuse des Medion Akoya P5350 D unterscheidet sich nicht vom Vorgänger.
Das Gehäuse des Medion Akoya P5350 D unterscheidet sich nicht vom Vorgänger.
GPU-Z Medion Akoya P5350 D
Medion Akoya P5350 D: GPU-Z erhebt die Spezifikataionen der Grafikkarte und der integrierten GPU.
Medion Akoya P5350 D: GPU-Z erhebt die Spezifikataionen der Grafikkarte und der integrierten GPU.
GPU-Z Sensoren Medion Akoya P5350 D
Medion Akoya P5350 D: GPU-Z Sensoren
Medion Akoya P5350 D: GPU-Z Sensoren
Medion Akoya P5350 D Geräte-Manager
Der Windows Geräte-Manager zeigt die Hardware des Medion Akoya P5350 D an.
Der Windows Geräte-Manager zeigt die Hardware des Medion Akoya P5350 D an.
Grafikkarte des Medion Akoya P5350 D
Die Nvidia Geforce GT 530 des Medion Akoya P5350 D haben wir auch ausgebaut.
Die Nvidia Geforce GT 530 des Medion Akoya P5350 D haben wir auch ausgebaut.
Optisches Laufwerk des Medion Akoya P5350 D
Der DVD-Brenner des Medion Akoya P5350 D versteckt sich hinter einer Front-Blende.
Der DVD-Brenner des Medion Akoya P5350 D versteckt sich hinter einer Front-Blende.
Idle-Prozessortakt des Medion Akoya P5350 D
Der Prozessor des Medion Akoya P5350 D taktet sich im Leerlauf automatisch herunter.
Der Prozessor des Medion Akoya P5350 D taktet sich im Leerlauf automatisch herunter.
Lieferumfang des Medion Akoya P5350 D
Der Lieferumfang an Software des Medion Akoya P5350 D ist wie gewohnt prall gefüllt.
Der Lieferumfang an Software des Medion Akoya P5350 D ist wie gewohnt prall gefüllt.
Netzteil des Medion Akoya P5350 D
Das Netzteil des Medion Akoya P5350 D hat eine Nennleistung von 450 Watt.
Das Netzteil des Medion Akoya P5350 D hat eine Nennleistung von 450 Watt.
Medion Akoya P5350 D: Seitenansicht offen
Die Ansicht von der Seite des offenen Medion Akoya P5350 D.
Die Ansicht von der Seite des offenen Medion Akoya P5350 D.
Zweite Seitenansicht des Medion Akoya P5350 D
Noch einmal der Medion Akoya P5350 D von der Seite, dieses Mal aber mit ausgebauter Grafikkarte.
Noch einmal der Medion Akoya P5350 D von der Seite, dieses Mal aber mit ausgebauter Grafikkarte.
PC Mark 7 Medion Akoya P5350 D
Medion Akoya P5350 D: Büro- und Multimediatauglich!
Medion Akoya P5350 D: Büro- und Multimediatauglich!
System-Anzeige des Medion Akoya P5350 D
Das System des Medion Akoya P5350 D.
Das System des Medion Akoya P5350 D.
Volle Prozessorauslastung beim Medion Akoya P5350 D
Unter Volllast arbeiten alle Prozessorkerne des Medion Akoya P5350 D mit rund 3,1 GHz.
Unter Volllast arbeiten alle Prozessorkerne des Medion Akoya P5350 D mit rund 3,1 GHz.
Ist der Schnäppchen-PC also nun sein Geld wert? Vielleicht ist er das, doch zuerst muss er noch durch unseren Testparcours damit wir ihn in allen Belangen testen können. Wir klären, ob der Akoya P5350 D aus Billigbauteilen unbekannter Hersteller zusammengeschustert ist oder ob er ohne Leistung einfach nur vor sich hindümpelt und unnütz Strom frisst. Oder vielleicht hat Medion auch einen brauchbaren Desktop-Computer zusammengestellt, der mit einer angemessen Leistung seinen Dienst tut.
Hardware-Basis Medion Akoya P5350 D: Standardkost und Einsteiger-Grafik
Im Grunde unterscheidet sich der Medion Akoya P5350 D in der Ausstattung kaum von seinem Vorgänger, dem Akoya P5330 D, der im Dezember 2011 auf den Markt kam. Lediglich übernimmt nur eine andere Grafikkarte die 3D-Beschleunigung. Doch nehmen wir die Grundkonfiguration noch einmal unter die Lupe.
Als Basis verlässt sich der Hersteller wieder auf Intels Sandy Bridge. Das Mainboard MS7728 kommt von MSI und ist speziell für OEM-Hersteller konzipiert, denn auf der MSI-Homepage suchen Sie vergeblich danach. Um Kosten zu sparen verfügt sie auch nicht über schnelle SATA-600 Schnittstellen oder Onboard-Raid, um Festplatten im Verbund zu betreiben. Herzstück des Mainboards ist der Einchip-Chipsatz Intel H61 in der fehlerbereinigten B3-Revision.
Wie schon beim letzten Aldi-PC setzt sich der Prozessor Intel Core i5-2320 auf den 1155-Sockel der Hauptplatine. Der Standardtakt beläuft sich auf 3 GHz pro Kern. Dank der implementierten Übertaktungsfunktion Turbo Boost kann sich der Takt aber auch dynamisch auf 3,3 GHz erhöhen, ohne dass der Nutzer einen Finger rühren muss. Sollten jedoch alle vier Kerne gleichzeitig ausgelastet sein, beschränkt sich der Takt auf maximal 3,1 GHz pro Kern. Energie sparen kann die 95-Watt-CPU hingegen auch: bei geringer Auslastung taktet sie sich herunter auf 1,6 GHz.
Schon seit der Pentium 4-Reihe rüstet Intel viele seiner Prozessoren mit Hyper Threading aus: Diese Technik stellt jedem echten CPU-Kern einen virtuellen Kern zur Seite, um die doppelte Anzahl an Aufgaben ("Threads") zu bewältigen. Doch leider verfügt der i5-2320 nicht über diese nützliche Funktion. Dafür unterstützt die CPU alle wichtigen Prozessor-Funktionen wie AVX, AES und SSE 4.2, die Hardware-Virtualisierung via VT-x sowie 32- und 64-Bit-Betriebssysteme über die Technik EM64T. Der Pufferspeicher beträgt rund 7 MB und enthält drei Stufen. Der Level-3-Cache misst alleine aber schon 6 MB, schließlich greifen alle Prozessorkerne gemeinsam darauf zu.
Die im Prozessor verbaute Grafikeinheit Intel HD 2000 lässt sich aber nicht nutzen. Medion hat schlichtweg darauf verzichtet, entsprechende Video-Schnittstellen auf dem Mainboard und dem Gehäuse bereitzustellen. Stattdessen soll die Grafikkarte Nvidia Geforce GT 530 für die 3D-Berechnung sorgen, die übrigens auch wieder von MSI kommt. Hier hat Medion schon einmal gespart, denn die Grafikkarte ist schwächer als die im Dezember-Modell verbaute Nvidia Geforce GTX 550ti.
Der Grafikprozessortakt der Geforce GT 530 beläuft sich auf 700 MHz. Der physikalische Speichertakt des 1 GB großen DDR3-Speichers taktet mit 793 MHz - daher ergibt sich ein effektiver Speicherdurchsatz von 3172 MHz. Angesteuert wird der Videospeicher über ein 128 Bit großes Interface. In der GPU finden 96 Unified-Shader-Einheiten Platz, die mit einem Takt von 1399 MHz arbeiten. Weiterhin unterstützt die Grafikkarte auch DirectX 11.
Medion installiert auf dem Akoya P5350 D die offiziellen Nvidia-Grafiktreiber Forceware in der Version 285.93. Dabei handelt es sich jedoch um veraltete Treiber, die der Grafik-Hersteller bereits im November 2011 veröffentlicht hat. Doch nach dem ersten Start meldet sich bereits die Nvidia-Systemsteuerung und bietet die aktuelle Treiberversion 296.10 vom 13.03.2012 an.
Alternativ können Sie die Treiber auch direkt von der Nvidia-Homepage herunterladen, was seit dem letzten Aldi-PC endlich möglich ist. Vorher mussten Sie auf ein maßgeschneidertes Update von Medion warten, die meist später bereitgestellt wurden als die offiziellen Treiber des Grafikkarten-Lieferanten.
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29.03.12
Früher war alles besser - auch der Aldi-PC.
Damals haben wir uns noch mit gezückter Pistole um die Aldi-PCs geprügelt...
Ich will die gute alte wertstabile DM zurück!
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29.03.12
http://www.chip.de/artikel/Medion-MD-3000-der-Aldi-PC-im-Test_12809663.html
Preis: zirka 2.300 Mark wie günstig.
Ja, ja, mit dem Euro würde alles teurer.
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29.03.12
Das "Geschwindigkeitsplus", dass die SATA3-Schnittstelle bei der "normalen" Festplatte mit einem durchschnittlichen Datendurchsatz von 156MB/s verursachen würde, ist schon nicht zu verachten
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29.03.12
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29.03.12
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14.05.12
Das Teil girb es jetzt noch mal im Aldi Nord / Berlin für 399,- . Da finde ida stimmt das Preis / Leistungsverhältnis
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14.05.12
... und 2x billig gekauft ist immer noch zu teuer. :D
Das Preis-Leistungsverhältnis sagt doch recht wenig aus.
Viel wichtiger ist doch, welche Ansprüche habe ich an den PC
und was kostet das.
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14.05.12
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14.05.12
Komischerweise strafte mich die Kiste Lügen und lief glatte 7 Jahre ohne Probleme.
Für den Office-Bereich ist der Aldi-Medion-Live-Targa-... Nichtstandard-Massen-PC völlig ausreichend.
Bei Aufrüstung, Spielen und Umbauten wird's dann sehr zäh ... . ;)
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