31.03.2011, 09:33

Michael Schmelzle

Schnäppchen oder Blender?

Aldi-PC Medion Akoya P4385 D im Test

Aldi-PCs haben meist ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. PC-WELT hat das aktuelle Angebot Medion Akoya P4385 D getestet und sagt Ihnen, ob der PC 599 Euro wert ist.
Der neue Aldi-PC Medion Akoya P4385 D lockt ab dem 31.3. potentielle Käufer mit aktueller Technik wie Intels Sandy-Bridge-Plattform und USB 3.0. Wie so oft bei einem PC von der Stange, der einen bestimmten Preispunkt treffen muss, steckt der Teufel im Detail. Passt die Grafikkarte zur CPU, ist der Rechner sparsam und leise, lässt sich der Aldi-PC leicht nachrüsten und ist das Netzteil potent genug für eine stärkere Grafikkarte? Der Test klärt alle Ihre Fragen zum Aldi-PC.

Hardware-Ausstattung

Beim Medion Akoya P4385 D setzt Aldi auf die aktuelle Intel-Plattform Sandy Bridge, die aufgrund eines schwerwiegenden Fehlers im Chipsatz, einen Fehlstart mit Milliarden-Schaden hinlegte. Gut, das Medion mit der MSI MS-7501 auf eine Hauptplatine setzt, die bereits die fehlerbereinigte B3-Revision der Southbridge des Intel P67-Chipsatzes einsetzt.
 
Ordentlich Dampf im Aldi-PC Medion Akoya P4385 D macht die Quad-Core-CPU Intel Core i5 2300, deren Kerntaktfrequenz - je nach Auslastung - zwischen 1,6 und 3,1 GHz pendelt. Der dreistufige CPU-Pufferspeicher ist rund 7 MB mächtig.
Dem Prozessor des Aldi-PCs zur Seite gestellt sind zwei 2-GB-DDR3-Speichermodule, die alle RAM-Bänke der Hauptplatine belegen. Die PC3-10700-Chips von Micron arbeiten mit 9-9-9-25er-Zugriffszeiten.
 
Die 2000-GB-Festplatte Seagate Barracuda LP 2 TB ST32000542AS hat Medion in eine 1,78 TB große Boot-Partition sowie ein 30 GB großes „Recovery“-Laufwerk aufgeteilt. Das hätte man durch eine zusätzliche Aufteilung der viel zu großen Boot-Partition besser lösen können. Die Festplatte selbst hinterließ im Test unterm Strich einen positiven Eindruck, insbesondere die hohen Leseraten und das leise Betriebsgeräusch wussten zu gefallen.
Die DirectX-11-Grafikkarte MSI Geforce GTS 450 des Aldi-PCs arbeitet mit einem Grafikprozessortakt von 783 MHz, die 144 Shader-Einheiten laufen mit 1566 MHz. Die Karte besitzt 512 MB GDDR5-Speicher, der mit 902 (effektiv 3608) MHz arbeitet und über ein 128 Bit breites Interface angebunden ist. Bereits installiert war die nicht mehr taufrische 64-Bit-Version 263.13 des Nvidia-Referenztreibers - auf der Nvidia-Website ist bereits die WHQL-zertifzierte Version 267.59 erhältlich. Die Karte besitzt mit HDMI, DVI, und D-Sub drei Videoausgänge, über die Sie zwei Monitore parallel betreiben können. 
 
Der Multi-Format-DVD-Brenner des Aldi-PC Medion Akoya P4385 D trägt die Bezeichnung TSSTcorp CDDVDW SH-S223C. Dabei handelt es sich um ein SATA-Laufwerk von Samsung, das alle gängigen DVD- und CD-Formate beherrscht. Es beschreibt CD-Rs mit 48-, CD-RWs mit 4-, DVD-Rs und DVD+Rs mit 22-, DVD-RW und DVD+RWs mit 6-, DVD-R DL und DVD+R DL mit 16- sowie DVD-RAMs mit 12facher Geschwindigkeit. Lightscribe beherrscht das optische Laufwerk des Medion Akoya P4385 D hingegen nicht.
 
Der Aldi-PC Medion Akoya P4385 D integriert auf der Hauptplatine den gängigen 7.1-Sound-Chip von Realtek. Für das volle Raumklang-Erlebnis sind vier analoge Audio-Ausgänge sowie ein optischer S/P-DIF-Ausgang auf dem Schnittstellenfeld der PC-Rückseite ausgeführt. Ebenfalls auf der Hauptplatine integriert ist der Gigabit-Netzwerk-Chip Intel 8279V sowie das 802.11n-WLAN-Modul Realtek RTL8191SU.
 
Das Netzteil FSP450-60EMDN des Aldi-PCs Medion Akoya P4385 D liefert eine Nennleistung von 450 Watt. Davon entfallen maximal 384 Watt auf die zwei 12-Volt-Schienen, die 20 sowie 18 Ampere liefern. Für die 3,3-Volt-Schiene sind 15 Ampere vorgesehen und für das 5-Volt-Pendant 21 Ampere, die kombiniert für bis zu 130 Watt Nennleistung spezifiziert sind. Damit hat das Netzteil Reserven für zusätzliche Laufwerke, Steckkarten und eine etwas stärkere Grafikkarte aus der Geforce-460- oder Radeon-HD-6870-Klasse.
 
Die Ausstattung des Aldi-PC Medion Akoya P4385 D runden eine kabelgebundene optische Maus und eine Tastatur ab. Beide Eingabegeräte des Aldi-PCs sind in der schwarzen Gehäusefarbe gehalten.
Hardware-Ausstattung des Aldi-PC Medion Akoya P4385 D im Überblick:

 
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