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Medion Akoya E4100 D MD 8348 (Aldi-PC Juni 2010) im Test

03.06.2010 | 10:00 Uhr |

Aldi hat diese Woche einen überraschend günstigen PC im Angebot. PC-WELT hat den Rechner unter die Lupe genommen und verrät, für wen der Aldi-PC taugt.

CPU des Medion Akoya E4100 D
Vergrößern CPU des Medion Akoya E4100 D
© 2014

Aldi-Nord bietet einen PC, der auf den ersten Blick überrascht. Denn der Medion Akoya E4100 D MD 8348 erscheint zum Preis von rund 400 Euro inklusive Betriebssystem und umfangreicher Software unschlagbar günstig. Die traurige Nachricht: Aufgrund des Feiertags in einigen Bundesländern müssen Kunden im Einzugsgebiet von Aldi-Süd auf dieses Angebot verzichten.

Nichtsdestotrotz hat sich PC-WELT den Aldi-PC Medion Akoya E4100 D MD 8348 angesehen, um herauszufinden, ob Medion auch bei diesem Aldi-PC sein gewohnt attraktives Preis-Leistungsverhältnis halten kann, oder ob Sie gegebenenfalls Kompromisse eingehen müssen. Denn mit einem Preis von 400 Euro macht sich Medion sozusagen Konkurrenz im eigenen Haus: Die letzten Aldi-PCs im PC-WELT-Test waren rund 100-200 Euro teurer. PC-WELT wollte daher wissen, ob Sie dieses Mal auch zum Preis von 400 Euro ein Rundum-Sorglos-Paket bekommen

schwache Chipsatzgrafik des Medion Akoya E4100 D
Vergrößern schwache Chipsatzgrafik des Medion Akoya E4100 D
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Hardware-Ausstattung: Der Aldi-PC Medion Akoya E4100 D MD 8348 ist mit dem Prozessor Intel Pentium Dual-Core E5400 ausgestattet. Diese Zweikern-CPU mit einer nominellen Taktfrequenz von 2,7 GHz ist alles andere als taufrisch: Der Prozessor kam bereits im Januar 2009 auf den Markt und hat damit schon gut eineinhalb Jahre auf dem Buckel. Im PC-WELT-Test schaltete der Prozessor im Desktop-Modus zum Zwecke der Energieeinsparung auf eine Taktfrequenz von 1,2 GHz herunter. Unter Last werkelte die CPU mit der regulären Taktfrequenz von 2,7 GHz.

Den augenfälligsten Kompromiss hat Medion beim aktuellen Aldi-PC allerdings beim Arbeitsspeicher gemacht und gegenüber früheren PCs die Kapazität um ein GB von 4 auf 3 GB reduziert. Und damit noch nicht genug: Die billige Grafiklösung ist dafür verantwortlich, dass Windows auch diese nominell 3072 MB RAM nicht komplett nutzen kann: Die Hauptplatine des Aldi-PC Medion Akoya E4100 D MD 8348 ist nämlich mit dem G41-Chipsatz von Intel mit integrierter Grafikeinheit GMA X4500 ausgestattet. Aus diesem Grund baute Medion keine weitere Grafikkarte in den Aldi-PC ein. Unter Windows zweigt die Chipsatzgrafik dauerhaft rund 128 MB vom Arbeitsspeicher ab, wodurch der effektiv nutzbare Speicher auf unter 3 GB sinkt.

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