Aldi-PC (Februar 2009) im Test

Medion Akoya E3300 D

Freitag den 06.02.2009 um 22:42 Uhr

von Michael Schmelzle, Alexander Kuch

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Bruchlandung: Der gut ausgestattete Medion Akoya E3300 D kann als erster Aldi-PC im Test nicht überzeugen. Wir sagen Ihnen, wo die Schwachstellen liegen.
Viel PC für wenig Geld: Knapp 500 Euro verlangt Aldi für den gut ausgestatten Medion Akoya E3300 D . Auf den ersten Blick bietet der neue Aldi-PC ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Trotzdem ist der Multimedia-PC angepriesene Rechner bei näherer Betrachtung kein Schnäppchen.

Ausstattung: Im Gegensatz zum letzten Aldi-PC vom November 2008 verbaut Medion im aktuellen Modell den Doppelkern-Prozessor AMD Athlon 64 X2 7750. Beim letzten Modell setzte der Hersteller noch auf einen Quad-Core-Prozessor aus dem Hause Intel. Ob der Prozessor - wie Medion verspricht - die "AMD Cool 'N' Quiet 2.0"-Technologie sowie Leistungsoptimierungen mit Hilfe von AMD Overdrive und AMD Fusion vorbehaltlos unterstützt, verraten wir Ihnen in einem separaten Testbericht.

Der Arbeitspeicher misst 4 GB DDR2-SDRAM. In einer kleinen Fußnote weist Aldi auf der Homepage darauf hin, dass Sie diese 4 GB RAM nur unter Verwendung eines 64-Bit-Betriebssystems vollständig für Anwendungen nützen können. Die Festplatte ist 640 GB groß - dem November-Modell hatte Medion noch eine Platte mit 1000 GB spendiert. Bei der Grafiklösung hat sich der Hersteller nun für eine Grafikkarte mit ATI-Chip entschieden: Die Radeon HD4350 bringt 512 MB eigenen Speicher mit und unterstützt DirectX 10.1. Ein Multiformat DVD-Brenner ist genauso Teil der Ausstattung wie Anschlüsse für HDMI und eSATA. Der Netzwerk-Controller beherrscht Gigabit-LAN, ein Kartenleser befindet sich auf der Vorderseite des PCs. Dieser kennt die Formate CF/MS/SD/MMC/SM/XD.

Medion Datenhafen 2 - ausschließlich für externe
Medion-Festplatten...
Vergrößern Medion Datenhafen 2 - ausschließlich für externe Medion-Festplatten...
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Ein Ausstattungsmerkmal vom letzten Aldi-PC begegnet uns auch dieses Mal wieder: Auf der Oberseite des PC-Gehäuses integriert Medion seine spezielle Technik zum Anschluss einer externen Festplatte: Am so genannten "Medion Datenhafen 2" lässt sich nur die "Medion HDDrive2go Ultra-Speed-Festplatte" anschließen. Externe Festplattenmodelle anderer Hersteller können Sie nicht an diesem Port, sondern an den 6 USB-Anschlüssen (davon 2 vorne) oder an der Firewire-Schnittstelle anschließen.

Bei der Softwareausstattung zeigt sich Medion für einen Rechner in der Preisklasse von 500 Euro spendabel: Als Betriebssystem ist Windows Vista Home Premium SP 1 in der 32-Bit-Version vorinstalliert. Dieses System liegt ebenso auf einer Recovery-DVD bei wie Windows Vista Home Premium in der 64-Bit-Variante. Sie erinnern sich: Beim letzten Aldi-PC vom November 2008 hatten wir Ihnen in einem speziellen Test die Chancen und Tücken einer 64-Bit-Installation auf dem Aldi-PC vorgestellt.

Die Festplattenpartitionen
Vergrößern Die Festplattenpartitionen
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Neben dem Betriebssystem bringt der aktuelle Medion Akoya E3300 D folgende Softwarepakete mit: Nero 8 Essentials, Microsoft Works 2.0 und Corel Draw Essentials 3. Die so genannte "Medion Home Cinema Suite" beinhaltet folgende Programme aus dem Hause Cyberlink: Power Director 7, Power DVD 8, Power Producer 5 sowie Media Show 4. Das "Bullguard Internet Security Paket" ist eine Sicherheitslösung, die Sie allerdings nur nach einer Online-Registrierung und nur für 90 Tage kostenlos nutzen können. Nach Ablauf dieser Periode müssen Sie eine Lizenz dieses Programms gegen Bezahlung erwerben. Medion bietet für den PC drei Jahre Garantie.

Hardware-Galerie: Die PCs mit dem geringsten Stromverbrauch

Freitag den 06.02.2009 um 22:42 Uhr

von Michael Schmelzle, Alexander Kuch

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