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Aldi-Notebook Medion Akoya E7212 im Test

21.01.2010 | 10:00 Uhr |

Für 599 Euro verkauft Aldi das Medion Akoya E7212. Das Notebook mit großem 17,3-Zoll-Display soll als Multimedia-Rechner überzeugen. Wir hatten das Aldi-Notebook im Test.

Zwei Windows-Recovery-DVDs und jede Menge Software legt Medion dem Akoya E7212 bei
Vergrößern Zwei Windows-Recovery-DVDs und jede Menge Software legt Medion dem Akoya E7212 bei
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Test des aktuellen Aldi-Notebooks Medion Akoya P7618.    

Das neue Aldi-Notebook ist günstig. Zwar sind auch für große Notebooks mit 17-Zoll-Display die Preise in letzter Zeit gesunken. Es gibt auch ein paar, die den Preis des Medion Akoya E7212 unterbieten: Zum Beispiel das Asus K70 ist in bestimmten Konfigurationen schon ab rund 450 Euro erhältlich.

Das Medion Akoya E7212 ist also kein Preisbrecher. Aber die Ausstattung, die das neue Aldi-Notebook an Bord hat, findet man bei keinem 17-Zöller dieser Preisklasse. Das fängt mit der großen 500-GB-Festplatte an, und reicht über die TV-Karte, die das Medion Akoya E7272 zum Fernsehgerät für DVB-T macht.

Auch andere Kleinigkeiten unterscheiden das Aldi-Notebook von der Konkurrenz: Zum Beispiel die Garantie – Medion gibt drei Jahre auf das Akoya E7212. Auch die Masse an vor-installierter Software ist ein Markenzeichen der Aldi-Notebooks. Einsteiger können damit sofort loslegen und Bilder bearbeiten, DVDs schauen oder brennen. Erfahrene Anwender sollten die Vorinstallation ausdünnen und lieber auf ihre bevorzugten Programme setzen. Interessant für diese Zielgruppe ist, dass Medion dem Akoya E7212 zwei Windows-Recovery-DVDs beilegt: einmal für die vor-installierte 32-Bit-Version und einmal für die 64-Bit-Variante. Mit dieser lässt sich der eingebaute Arbeitsspeicher von 4 GB komplett nutzen. Die installierte 32-Bit-Version arbeitet nur mit rund 3 GB.

Ein Notebook für den Schreibtisch
Der Medion Akoya E7212 eignet sich vor allem als PC-Ersatz. Er gehört auf den Schreibtisch, wo er alle Alltagsaufgaben wie Internet und Office erfüllt. Daneben bietet er auch Ressourcen für den Multimedia-Einsatz: Die TV-Karte macht ihn beispielsweise zum platzsparenden Zweit-Fernseher. Für Anstrengenderes – etwa aufwändigen Videoschnitt oder effektreiche 3D-Spiele – ist der Medion Akoya E7212 nicht gemacht. Auch für die Wiedergabe von HD-Videos ist er nicht ideal: Zum einen fehlt ihm ein Blu-Ray-Laufwerk für HD-Filme. Zum anderen bietet das 17,3-Zoll-Display mit 1600 x 900 Bildpunkten auch keine Full-HD-Auflösung, reicht aber für HD-Ready.

Als kompakter PC-Ersatz spart der Medion Akoya E7212 Platz: Man klappt das Notebook zu - schon ist es aufgeräumt. Das ist extrem bequem im Vergleich zu PC und Monitor. Für unterwegs kommt das Aldi-Notebook dagegen kaum in Frage: Es wiegt mit 3,3 Kilogramm ziemlich viel. Diese Gewicht kann man nur innerhalb der Wohnung problemlos schultern und das Notebook beispielsweise vom Arbeits- ins Wohnzimmer oder auf den Balkon tragen.

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