Aldi-Notebook mit 17-Zoll-Bildschirm
Medion Akoya E7214 (MD98410) im Test
In den Messungen schnitt der Bildschirm gut ab: Er strahlte hell, war sehr gleichmäßig ausgeleuchtet und recht kontraststark. An der Displayqualität hat Aldi beim Akoya E7214 also nicht gespart.
Neben der Recovery-DVD für Windows 7 Home Premium 32 Bit liegt dem Aldi-Notebook eine DVD mit Treibern und Software bei. Außerdem ist auch das Medion Akoya E7214 wieder vollgestopft mit Programmen: Als Büro-Software ist Microsoft Office 2010 Starter dabei, als Virenschutz eine 30-Tage-Version von Bullguard Internet Security. Die Software zum Erstellen, Brennen und Abspielen von DVDs kommt von Cyberlink.
Im Medion Akoya E7214 arbeitet der Core i3-350M von Intel. Der Zweikern-Prozessor unterstützt Hyperthreading, erscheint dem Betriebssystem also als Vier-Kern-CPU. Seine Taktrate beträgt 2,26 GHz, dynamisches Übertakten - von Intel Turbo Boost genannt - beherrscht er nicht.
Das Arbeitstempo des Medion Akoya E7214 ist ordentlich: Es erreichte 129 Punkte im Sysmark 2007 - der übliche Wert für Notebooks mit diesem Prozessor. Dass das Aldi-Notebook nur 3 GB statt der üblichen 4 GB RAM besitzt, fällt in den Tempotests kaum ins Gewicht. Selbst bei speicherintensiven Programmen wie Foto- oder Videobearbeitung war das Akoya E7214 höchstens zehn Prozent langsamer.
Für aktuelle oder grafikintensive Spiele ist das Notebook dagegen überhaupt nicht geeignet. In den 3D-Tests erreichte er ungefähr das Tempo von Nvidias Ion-Chip, der in schnelleren Netbooks zum Einsatz kommt: HD-Filme sind daher also für das Medion Akoya E7214 kein Problem, bei Spielen sollte man sich auf ältere Games beschränken.
Die USB-Anschlüsse lieferten im Test die für 2.0 übliche Geschwindigkeit. Auch der DVD-Brenner arbeitete beim Beschreiben von CDs und DVDs sowie beim Einlesen zerkratzter Medien erwartungsgemäß.
Medion Akoya E7214
Am 3D-Tempo hat Aldi also gespart: Dafür ist die Festplatte mit 500 GB ordentlich groß. Das Notebook hat außerdem einen freien Schacht für eine zweite 2,5-Zoll-Festplatte. Auch Gigabit-LAN-Tempo beim Netzwerkanschluss ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Das WLAN arbeitet nach dem aktuellen 11n-Standard, Bluetooth bietet das Medion Akoya E7214 nicht.
Wie es sich für einen echten Desktop-Ersatz gehört, zeigt sich das Medion Akoya E7214 sehr anschlussfreudig: Ihm fehlt zwar ein VGA-Ausgang für einen analogen Monitor. Ein digitales Display lässt sich aber über HDMI oder Displayport anschließen. Auf der rechten Seite liegen drei USB-Ports, links ein USB/e-SATA-Kombi-Port. USB 3.0 fehlt dem Medion-Notebook, man kann es aber mit einer Expresscard nachrüsten: Das Akoya E7214 hat dafür auf der linken Seite einen passenden Einschub. Vorne rechts sitzen am Aldi-Notebook drei Audiobuchsen, die sich im Treiber für den Anschluss eines Surround-Lautsprecher-Sets einrichten lassen. Internetkamera und Mikrofon machen das Aldi-Notebook außerdem für Videotelefonie übers Internet geeignet.






