Aldi-Notebook

Medion Akoya P7618 im Test

Donnerstag, 07.04.2011 | 11:15 von Thomas Rau
Für 659 Euro steht heute bei Aldi Nord das Multimedia-Notebook Medion Akoya P7618 im Laden. Was der große Laptop mit 17,3-Zoll-Bildschirm leistet, klärt der PC-WELT-Test.
Aldi-Notebook im Test: Medion Akoya P7618 (MD
98580)
Vergrößern Aldi-Notebook im Test: Medion Akoya P7618 (MD 98580)
© 2014

Nach dem Netbook Medion Akoya E1226 vom März und dem 15,6-Zoll-Notebook Medion Akoya P6630 vom Februar bringt Aldi mit dem aktuellen Angebot wieder mal ein Notebook für den PC-Ersatz in die Geschäfte. Ein wesentlicher Unterschied zum Akoya P6630: Das Display im neuen Aldi-Notebook ist nicht entspiegelt: Das muss für ein Multimedia-Notebook kein Nachteil sein. Da man es kaum unterwegs nutzen wird, kommen Reflexionen durch Sonnenlicht kaum ins Spiel. Man sollte aber wegen der spiegelnder Bildschirm-Oberfläche auch in Innenräumen darauf achten, dass man das Notebook nicht direkt in einer Lichtquelle oder neben dem Fenster aufstellt.

  Alte und neue Technik im Aldi-Notebook

Die Technik im Aldi-Notebook ist eine Mischung zwischen Neu und nicht ganz so neu: Als Grafikkarte kommt zum Beispiel eine Nvidia Geforce GT540M zum Einsatz – ein Mittelklasse-Modell aus Nvidias aktueller Serie. Diese Grafikkarte setzte Medion schon beim Akoya P6630 ein: Dort wurde sie aber in manchen Spielen durch den Core-i3-Prozessor gebremst.

 

Aldi-Notebook Medion Akoya P7618 (MD 98580)
Aldi-Notebook Medion Akoya P7618 (MD 98580)

Im Akoya P7618 setzt Medion daher auf einen schnelleren Prozessor, den Doppelkerner Core i5-480M mit 2,66 GHz Taktrate und Hyper Threading. Außerdem kann die CPU einzelne Kerne bis auf 2,933 GHz übertakten, wenn sie innerhalb der vorgeschriebenen Leistungsaufnahme bleibt. Der Prozessor stammt allerdings nicht aus Intels neuer Plattform Sandy Bridge, sondern gehört noch zur Vorgängergeneration.
 
Das Medion Akoya P7618 nutzt auch die im Prozessor integrierte Grafikeinheit Intel HD Graphics. Das Notebook schaltet dabei dank Nvidias Optimus-Technik je nach verlangter Leistung automatisch zwischen der Grafikkarte und dem Prozessor-Grafikchip um.

Kein VGA-Anschluss mehr

Aktuelle Technik bieten auch die Anschlüsse des Medion Akoya P7618: Links vorne am Gehäuse sitzt ein USB-3.0-Port. Daneben findet man zwei digitale Monitorausgänge, nämlich HDMI und Displayport. Auf einen analogen VGA-Ausgang verzichtet Medion.
 
Beim Netbook Akoya E1226 stellt Medion die Funktion Fast Boot erstmals vor: Auch das Akoya P7618 hat sie an Bord. Wenn man beim Start des Notebooks die Taste F9 gedrückt hält, bootet das Akoya P7618 in eine Linux-Umgebung. Dort finden Sie Programme für E-Mail, einen Browser, einen Datei-Manager, mit dem man auch auf unter Windows gespeicherte Dateien zugreifen kann, sowie Messenger (Skype, Pidgin), Links zu Facebook und Twitter.

Auch ein Icon für den VLC-Player befindet sich auf dem Fast-Boot-Desktop: Er ist allerdings noch nicht installiert, erst beim ersten Aufruf wird das Programm heruntergeladen. Deshalb sollte bereits eine Internetverbindung eingerichtet sein. Gleiches gilt für den Browser Chromium: Beim ersten Start bietet er an, Google Chrom zu installieren, was auch nur mit einer funktionierenden Internetverbindung klappt.

Das neue Aldi-Notebook Medion Akoya P7618 befindet sich derzeit im PC-WELT-Testcenter: Wir werden diesen Tests den ganzen Tag über mit neuen Ergebnissen aktualisieren.

Im Test: Der aktuelle Aldi-PC

Donnerstag, 07.04.2011 | 11:15 von Thomas Rau
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