Für 659 Euro steht heute bei Aldi Nord das Multimedia-Notebook Medion Akoya P7618 im Laden. Was der große Laptop mit 17,3-Zoll-Bildschirm leistet, klärt der PC-WELT-Test.
Nach dem Netbook
Medion Akoya E1226 vom März und dem 15,6-Zoll-Notebook
Medion Akoya P6630 vom Februar bringt Aldi mit dem aktuellen Angebot wieder mal ein Notebook für den PC-Ersatz in die Geschäfte. Ein wesentlicher Unterschied zum Akoya P6630: Das Display im neuen Aldi-Notebook ist nicht entspiegelt: Das muss für ein Multimedia-Notebook kein Nachteil sein. Da man es kaum unterwegs nutzen wird, kommen Reflexionen durch Sonnenlicht kaum ins Spiel. Man sollte aber wegen der spiegelnder Bildschirm-Oberfläche auch in Innenräumen darauf achten, dass man das Notebook nicht direkt in einer Lichtquelle oder neben dem Fenster aufstellt.
Alte und neue Technik im Aldi-Notebook
Im Akoya P7618 setzt Medion daher auf einen schnelleren Prozessor, den Doppelkerner Core i5-480M mit 2,66 GHz Taktrate und Hyper Threading. Außerdem kann die CPU einzelne Kerne bis auf 2,933 GHz übertakten, wenn sie innerhalb der vorgeschriebenen Leistungsaufnahme bleibt. Der Prozessor stammt allerdings nicht aus Intels neuer Plattform Sandy Bridge, sondern gehört noch zur Vorgängergeneration.
Das Medion Akoya P7618 nutzt auch die im Prozessor integrierte Grafikeinheit Intel HD Graphics. Das Notebook schaltet dabei dank Nvidias Optimus-Technik je nach verlangter Leistung automatisch zwischen der Grafikkarte und dem Prozessor-Grafikchip um.
Das Medion Akoya P7618 gibt es bei Aldi-Nord für 659 Euro.
Das Medion Akoya P7618 gibt es bei Aldi-Nord für 659 Euro.
Nur bei den großen Notebooks mit 17,3-Zoll-Bildschirm setzt Medion Bildschirme mit spiegelnder Oberfläche ein.
Die Anschlüsse auf der rechten Seite des Aldi-Notebooks Medion Akoya P7618.
Drei Audioanschlüsse und drei USB-2.0-Ports verteilen sich um die Laufwerks-Schublade herum.
Das Gehäuse des neuen Aldi-Notebooks zeigt das gewohnte Medion-Design in Silber und Schwarz.
Auf der linken Seite des Gehäuses finden sich von rechts nach links Kartenleser, Expresscard-Schacht, USB-3.0-Anschluss, HDMI, Displayport, LAN-Anschluss, Stromanschluss und der Einschub für das Kensington-Schloss.
Rechts neben der Tastatur sitzt ein dreispaltiger Ziffernblock.
Aldi liefert eine Fernbedienung für das Medion Akoya P7618 mit. Auch der passende USB-Empfänger liegt im Karton.
Wie immer bei Aldi: Der Lieferumfang ist üppig und umfasst unter anderem Software- und Wiederherstellungs-DVD, Handbuch sowie einen DVB-T-Stick.
Im Aldi-Notebook Medion Akoya P7618 sitzt ein 8-Zellen-Akku.
Kein VGA-Anschluss mehr
Aktuelle Technik bieten auch die Anschlüsse des Medion Akoya P7618: Links vorne am Gehäuse sitzt ein USB-3.0-Port. Daneben findet man zwei digitale Monitorausgänge, nämlich HDMI und Displayport. Auf einen analogen VGA-Ausgang verzichtet Medion.
Beim Netbook Akoya E1226 stellt Medion die Funktion Fast Boot erstmals vor: Auch das Akoya P7618 hat sie an Bord. Wenn man beim Start des Notebooks die Taste F9 gedrückt hält, bootet das Akoya P7618 in eine Linux-Umgebung. Dort finden Sie Programme für E-Mail, einen Browser, einen Datei-Manager, mit dem man auch auf unter Windows gespeicherte Dateien zugreifen kann, sowie Messenger (Skype, Pidgin), Links zu Facebook und Twitter.
Auch ein Icon für den VLC-Player befindet sich auf dem Fast-Boot-Desktop: Er ist allerdings noch nicht installiert, erst beim ersten Aufruf wird das Programm heruntergeladen. Deshalb sollte bereits eine Internetverbindung eingerichtet sein. Gleiches gilt für den Browser Chromium: Beim ersten Start bietet er an, Google Chrom zu installieren, was auch nur mit einer funktionierenden Internetverbindung klappt.
Das neue Aldi-Notebook Medion Akoya P7618 befindet sich derzeit im PC-WELT-Testcenter: Wir werden diesen Tests den ganzen Tag über mit neuen Ergebnissen aktualisieren.
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