Die Akkulaufzeit von PocketWeb beträgt 120 Stunden im Standby-Betrieb, aber nur 2,5 Stunden bei dauerhafter Nutzung. Ein Li-Ion-Akku und ein Ladegerät sind im Lieferumfang enthalten, außerdem Zugangsdaten für ein Postfach bei 1&1. Das Plastikgehäuse erwies sich im Test als robust.
PocketWeb ist eine pfiffige Idee, mobiles Mailen und Surfen einer breiten Zielgruppe zugänglich zu machen, die einen Blackberry aus Kostengründen nie in Erwägung ziehen würde. Insbesondere die Datenflatrate macht das Produkt interessant. Viele Funktionen des PocketWeb haben moderne Handys zwar schon serienmäßig - aber auf ein breites Display und eine QWERTZ-Tastatur muss man bei den meisten verzichten. Und einen Pauschaltarif für 10 Euro bekommt man sonst auch nirgends.
An ein paar Stellen müsste 1&1 nachbessern. Die Beschränkung auf Mailkonten der United-Internet-Gruppe wiegt schwer. Wer nicht ohnehin ein Postfach bei den entsprechenden Diensten nutzt, wird nur schwer davon zu überzeugen sein, seine bisherige Mailadresse aufzugeben. Der Terminplaner und das Adressbuch sollten sich per Bluetooth oder über den vorhandenen Mini-USB-Anschluss mit dem PC synchronisieren lassen. Nicht zuletzt wäre es wichtig, die Darstellung von HTML-Mails zu optimieren. Die anvisierte Zielgruppe wäre sicherlich auch dankbar, wenn zukünftig die Instant-Messaging-Funktion freigeschaltet werden würde.
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