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Aiptek Pocketcam 8200

28.04.2006 | 13:00 Uhr |

Wir konnten nur schwer glauben, dass das einzige Gerät mit Autofokus im Testfeld ausgerechnet ein CMOS-Modell ist. Und auch die Bedienung über das farbenfrohe Kameramenü war nicht leicht hinzunehmen.

Testbericht

Bildqualität: Die Kandidatin arbeitet mit Autofokus, was für diese Preisklasse sehr untypisch ist. Dadurch erzielte sie eine hohe Auflösung, die auch zum Bildrand hin nicht nachließ. Dafür fanden wir deutliches Bildrauschen, wobei die Scharfzeichnung einwandfrei funktionierte. Die Eingangsdynamik, sprich die möglichen Blendenstufen, war dagegen praktisch nicht vorhanden, auch wenn die Ausgangsdynamik hoch war. Kontrastreiche Motive sollten der Kamera also keine allzu großen Probleme bereiten. Schlecht: Die Helligkeit ließ zum Rand hin um eine ganze Blende nach.
Ausstattung: An manuellen Einstelloptionen stehen Weißabgleich (Auto, Sonnig, Bewölkt, Neon, Glühlampe), Farbfilter (Farbe, Schwarzweiß, Sepia und Solarisiert) sowie eine Belichtungskorrektur von +3 EV bis -3 EV zur Auswahl. Die MPEG-4-Videofunktion arbeitet mit 640 x 480 oder 320 x 240 Pixel. Dafür gibt's keinen Vorblitz.
Handhabung: Die Menüführung über bunte Bildchen war so gar nicht unser Geschmack - viel zu umständlich und unpraktisch. Außerdem wackelte die Kamera trotz korrekter Montage auf dem Stativ.

Fazit: 2-Zoll-Display statt optischer Sucher, Autofokus statt Fixfokus - die CMOS-Kandidatin hat einige Ausstattungsmerkmale einer "richtigen" Digitalkamera. Und schnitt bei der Bildqualität gar nicht mal schlecht ab.

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