10.04.2006, 14:00

Thomas Rau

Acer Travelmate 4202WLMi

Gerade kleinere Unternehmen müssen bei der IT-Ausstattung sparen, benötigen aber trotzdem aktuelle Hardware. Für diese Zielgruppe könnte das Acer Travelmate 4202WLMi interessant sein.
Geschwindigkeit: Selbst mit dem schwächsten Core Duo (T2300, 1,67 GHz) erreicht das Acer Travelmate 4202WLMi, eine Rechenleistung, die bisher High-End-Notebooks vorbehalten war. Ganz und gar nicht High-End-Niveau hat dagegen die im Chipsatz integrierte Grafikfunktion: Sie taugt nur für grafisch anspruchslose Spiele.
Ausstattung: Der solide verarbeitete Mobilrechner bietet vier USB-Ports, aber keinen TV-out, Cardreader oder Firewire-Anschluss – Multimedia-Freunde werden hier also kaum glücklich, was bei einem Business-Notebook aber nicht weiter tragisch ist.
Akkulaufzeit: Ohne Netzstrom hält das Acer Travelmate 4202WLMi rund drei Stunden durch – nicht berauschend, aber für einen gelegentlichen Ausflug fern der Steckdose reicht das aus.
Handhabung: Wer mehr als die eingebauten 512 MB RAM benötigt – zum Beispiel für Bildbearbeitung – kann zusätzlichen Speicher in einen freien Steckplatz einsetzen. Dafür muss man allerdings sechs Schrauben auf der Gehäuseunterseite öffnen. Über Spezialtasten lassen sich unter anderem der WLAN-Funk ausschalten und Acer-Tools für Sicherheit und Stromsparen starten. Die Bedienung des Travelmate 4202WLMi fällt leicht: Das Touchpad reagiert präzise auf die Bewegungen des Fingers, allerdings sind die Bedientasten etwas laut. Die stabile Tastatur bietet einen guten Druckpunkt und eignet sich daher besonders für Vielschreiber.
Ergonomie: Mit 2,7 Kilogramm ist das Acer Travelmate 4202WLMi angenehm leicht für ein Notebook mit 15,4-Zoll-Display. Wenn der Prozessor nichts zu tun hat, ist der Lüfter leise. Allerdings dreht er auch massiv auf, wenn die CPU unter voller Last steht – teilweise erreichte das Travelmate 4202WLMi dann PC-Lautstärke. Immerhin bremst der Lüfter umgehend zurück, wenn der Prozessor wieder weniger zu tun hat. Das recht helle Display erzielte bei Kontrast und Helligkeitsverteilung (deutlich geringe Helligkeit im oberen Displaybereich) nur unterdurchschnittliche Werte – für Multimedia-Unterhaltung ist es daher nicht ideal. Bei Schreibarbeit unter den üblichen Büro-Lichtverhältnissen machte es aber eine gute Figur.
Fazit: Günstiges Arbeits-Notebook, das solide Testergebnisse lieferte. Die Schnittstellen-Ausstellung ist bescheiden, dafür überzeugte die Tastatur.
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