Tempo: Verglichen mit dem Aldi-PC vom Februar 2010 konnte der Acer Aspire X3900 im Benchmark 3D Mark 06 aufgrund der schwachen Grafikkarte nicht konkurrieren - und schon beim Aldi-PC hatten wir die schwachbrüstige Grafikleistung kritisiert. Der Acer Aspire X3900 schafft in der Gesamtwertung nur magere 7696 Punkte, der Aldi-PC kam auf 9608 Punkte. Lediglich im reinen CPU-Benchmark konnte der Acer Aspire X3900 mit 3113 Punkten den Aldi-Konkurrenten, der auf 3069 Punkte gekommen war, geringfügig überbieten.
In allen weiteren Benchmarks, also unter PC Mark 05, 3D Mark Vantage und PC Mark Vantage schnitt der Acer Aspire X3900 in der Gesamtwertung im Test ebenfalls schlechter ab als der Herausforderer von Aldi. Lediglich bei den CPU Render Tests unter Cinebench 10 konnte er den Aldi-PC hinter sich lassen. Insgesamt ist die Leistung für die Medienwiedergabe, Bildbearbeitung und Büroarbeiten ausreichend. Aufgrund der schwachen Grafikleistung werden aber nur ältere DirectX9-Spiele in reduzierter Auflösung einigermaßen flüssig laufen.
Ergonomie: Beim Energieverbrauch liegen die Messwerte beim Acer Aspire X3900 - verglichen mit der Konkurrenz - im guten Mittelfeld: Im Desktop-Modus haben wir 65,7 Watt gemessen, unter Volllast waren es 121, 4 Watt. Der Aldi-PC war hier mit einem aktivierten WLAN-Modul allerdings noch sparsamer.
Das Betriebsgeräusch des Acer Aspire X3900 ist nur als leichtes Summen wahrnehmbar, im Labor haben wir 0,4 Sone in Ruhe und 0,6 Sone unter voller Last ermittelt. Bei der Film- und Musikwiedergabe ist das Geräusch keineswegs störend.
Fazit: Der Acer Aspire X3900 punktet im Test insbesondere mit seiner aktuellen CPU, vielen Schnittstellen und einer guten Software-Ausstattung. Bei der Rechenleistung bewegt er sich - bezogen auf seine Preisklasse - allerdings nur im Mittelfeld. Die Grafikkarte ist für aktuelle Spiele zu schwach. Der Energieverbrauch des Acer Aspire X3900 ist maßvoll, und im Betrieb verhält sich der PC akustisch unauffällig.
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