Fazit: Der Acer Aspire R3600 Revo ist kompakt, flüsterleise, sparsam und für einen Nettop vergleichsweise rechenstark. Für Schüler und Studenten bietet sich der Acer-Nettop aufgrund des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses als handliche und transportable Alternative zu großen Desktop-PC an. Aber auch für den Einsatz als (Zweit-)Arbeitsplatzrechner ist der Acer Aspire R3600 Revo geeignet. Für PC-Spiele taugt das Revo-Modell von Acer nur, wenn Sie sich als Gelegenheitsspieler in der 1024er-Auflösung mit durchschnittlicher Bildqualität zufrieden geben. Und HD-Videos kann der Acer Aspire R3600 Revo auch nur in der 720i-Auflösung flüssig wiedergeben, zumal bei einigen Videoformaten hin und wieder Ruckler auftreten.
Vom Design erinnert der Acer Aspire R3600 Revo stark an den allerersten Nettop Asus Eee Box B202. Mit einer Abmessung von 180 x 180 x 30 Millimetern fällt der Revo-Nettop sogar noch etwas kompakter aus und bleibt damit knapp unter dem 1-Liter-Volumen. Unser Testgerät war in schwarz gehalten, eine weiße Farbvarianten ist ebenfalls erhältlich. Der Nettop lässt sich leicht auf dem beiliegenden transparenten Ständer montieren. Im Lieferumfang befindet sich zudem eine VESA-Halterung, um den Acer Aspire R3600 Revo direkt am Bildschirm zu befestigen.
Ausstattung: Acer hat beim Aspire R3600 Revo der gängigsten Nettop-CPU Atom N230 mit 1,6 GHz zwei Mal ein Gigabyte DDR2-Arbeitsspeicher zur Seite gestellt. Damit sind die beiden SO-DIMM-Steckplätze voll belegt. Beim Massenspeicher verzichtet Acer auf eine SSD und setzt eine herkömmliche 2,5-Zoll-Festplatte mit 160 GB ein. Das SATA-300-Laufwerk Hitachi HTS543216L9A300 bietet nach NTFS-Formatierung eine nutzbare Kapazität von rund 149 Gigabyte. Die Ausstattung ergänzt ein 10/100/1000-MBit-Netzwerkchip sowie das WLAN-Modul Atheros AR5007EG, das allerdings nur den 802.11g-Standard mit bis zu 54 MBit/s erfüllt. Und aufgrund des kompakten Gehäuses ist auch kein Platz mehr für ein optisches Laufwerk.
Schnittstellen: Zwei moderne Anschlüsse sind beim Acer Aspire R3600 Revo besonders hervorzuheben: Die HDMI-Buchse, die hochaufgelöste Videosignale und Mehrkanal-Sound erlaubt sowie der eSATA-Port zum Anschluss von externen Laufwerken, etwa einem Blu-ray-Brenner oder einer externen Festplatte. Auf der Rückseite befinden sich neben der HDMI-Buchse auch noch ein analoger D-Sub-Monitorausgang, eine Netzwerk- und vier USB-2.0-Buchsen. Vorne hat Acer beim Aspire R3600 Revo neben dem eSATA-Port einen Kartenleser (MMC, MS, MS Pro, SD, XD) sowie die Kopfhörer- und Mikrofon-Buche untergebracht. Zwei weitere USB-Anschlüsse und der beleuchtete Soft-Power-Knopf befinden sich in der vorderen oberen Ecke des schmalen Nettops. Für einen 1-Liter-Nettop ist die Schnittstellenausstattung also sehr gut - perfekt wäre sie, wenn Acer dem Aspire R3600 Revo noch eine Firewire-Buchse spendiert hätte.
Lieferumfang: Acer installiert auf dem Acer Aspire Revo R3600 Windows Vista Home Premium. Die OEM-Version liegt nicht als DVD bei. Dafür packt Acer eine zierliche Maus sowie eine verkleinerte Tastatur mit einem USB-Anschluss dazu. Daneben finden sich neben dem speziellen Netzteil die schon erwähnte VESA-Halterung und der transparente Standfuß. Ein vernünftiges Handbuch suchen wir vergeblich.
Ausführlicher Testbericht: Acer Aspire R3600 Revo im Test
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