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Acer Aspire 6920G

28.07.2008 | 12:03 Uhr |

Mit dem Aspire 6920G verspricht Acer Kinoatmosphäre: Es ist eines der ersten Notebooks mit einem breitformatigen 16-Zoll-Display und wartet mit einem Blu-Ray-Laufwerk auf.

Verarbeitung
Acer bezeichnet das Design des Aspire 6920G als „Gemstone Blue“ und führt dies auf blau leuchtende Stilelemente zurück. Dazu zählen zum Beispiel illuminierte Ringe um die Strombuchse und das Kensington-Schloss sowie eine Linie, die zum Einschaltknopf führt. Ebenso strahlen einige Multimedia-Bedienelemente der Cinedash-Konsole in mystischem Blau. Dagegen zeigen sich das Gehäuse, der Display-Rahmen und die Tastenkappen in glänzendem Schwarz. Acer zeigt Liebe zum Detail: Die Handballenablage besteht aus einer kratzfesten, aufgerauten Kunststoffoberfläche in Hellgrau mit einer dezenten Musterung.

Ergonomie
Das 16 Zoll große Display spiegelt stark, schafft aber eine Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Dank des 16:9-Seitenverhältnisses ist das Gerät für die Filmwiedergabe geradezu prädestiniert. Andere Notebooks verwenden dagegen Displays im Seitenverhältnis von 16:10 oder 15:9. Allerdings resultiert daraus ein recht grobes Raster von 98 dpi, vergleichbar mit 1.440 x 900 Pixeln auf einem 17-Zoll-Bildschirm. Dafür soll das Aspire 6920G einen deutlich größeren Farbraum als herkömmlichen Laptop-Displays darstellen können. Tatsächlich liefert das Acer-Notebook satte Farben, vor allem das Rot geriet sehr knackig. Ebenso wirken Hauttöne sehr natürlich und auch das tiefe Schwarz überzeugt auf der ganzen Linie. Die maximale Helligkeit beträgt 200 cd/m², durchschnittlich schafft das Display 170 cd/m² – das sind beides gute Werte. Enttäuschend fielen die Helligkeitsverteilung mit 77 Prozent und der Kontrast mit gerade mal 109:1 aus. Obgleich der Lüfter fast ununterbrochen dreht, bleibt er auch unter Last mit einer Lautheit von 0,7 Sone dezent im Hintergrund.

Leistung
Sowohl der Core 2 Duo T8100 als auch die Nvidia Geforce 9500M GS sind der oberen Mitteklasse zuzuordnen. Das bestätigt auch der Leistungstest Sysmark 2007 mit 107 Punkten. Der mit 4 Gigabyte üppig ausgebaute Arbeitsspeicher wirkte sich jedoch nur bei ressourcenhungrigen Foto- oder Videoanwendungen ein wenig aus. Darüber hinaus kann Windows Vista ohnehin nur 3.070 MB RAM verwalten – der Gedanke an einen Marketinggag liegt nahe. Wer die vollen 4 GB nutzen will, muss ein 64-Bit-Betriebssystem installieren und das BIOS aktualisieren. Bei der Grafik-Power hinterließ das Acer-Notebook einen guten Eindruck: Der Geforce 9500M GS brachte auch aktuelle Spiele wie Company of Heroes in der größten Auflösung ruckelfrei auf den Schirm. Weitere Testergebnisse finden Sie bei unseren Kollegen von PC-Welt Online .

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