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Medion Akoya E6300 D (Aldi-PC Juli 2009) im Test

20.07.2009 | 11:52 Uhr |

Der Medion Akoya E6300 D lockt mit seinem günstigen Preis von 500 Euro. Im Test muss der Aldi-PC zeigen, ob er sein Geld wert ist.

Quad-Core-CPU des Aldi-PC Medion Akoya E6300 D
Vergrößern Quad-Core-CPU des Aldi-PC Medion Akoya E6300 D
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Knapp ein halbes Jahr ist es her, das Aldi einen Medion-PC auf Basis einer AMD-Plattform verkaufte. Damals konnte der Medion Akoya E3300 D als erster Aldi-PC nicht überzeugen. Hauptkritikpunkte des 500-Euro-PCs waren die lahme Festplatte, der hohe Stromverbrauch und das laute Betriebsgeräusch. Den neuen Aldi-PC Medion Akoya E6300 D bietet der Discounter nun ebenfalls für 499 Euro an. Unser Test klärt, ob Aldi es diesmal besser macht.

Das Rückrat des Aldi-PC Medion Akoya E6300 D bildet die MSI-Hauptplatine MS7501 mit dem AMD-Chipsatz 780G, den MSI mit der ATI-Southbridge SB700 kombiniert. Als Auslaufmodell muss man die Quad-Core-CPU AMD Phenom X4 9650 bezeichnen. Die Sockel-AM2+-CPU ist berüchtigt für ihren hohen Stromverbrauch und ihre niedrige Energieeffizienz, wie der Test des AMD Phenom X4 9850 Black Edition belegte. Grund: AMD fertigt den Agena-Prozessorkern noch im überholten 65-Nanometer-Verfahren.

Kommt mit zwei freien Speicherbänken: Aldi-PC Medion Akoya E6300 D
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Der AMD Phenom X4 9650 arbeitet mit gemütlichen 2,3 GHz. Pro Kern stehen 128 KB L1- sowie 512 KB L2-Cache zur Verfügung, den 2 MB großen L3-Cache nutzen die CPU-Kerne gemeinsam. Der im Prozessor integrierte 128 Bit breite Speichercontroller unterstützt DDR2-SDRAM des Typs PC800 und PC1066. Mit an Bord ist neben den bewährten zusätzlichen Befehlssätzen 3DNow, MMX, SSE, SSE2 und SSE3 auch das moderne SSE4a. Zudem beherrscht der Phenom X4 9850 die Virtualisierungs-Technik AMD-V und unterstützt 32- und 64-Bit-Betriebssysteme via AMD 64.

An Arbeitsspeicher bringt der Aldi-PC Medion Akoya E6300 D zwei Samsung-Module mit je 2 GB mit, die im schnellen Zwei-Kanal-Modus arbeiten. Der Speichertakt der DDR2-Riegel beträgt 400 MHz bei 6-6-6-18-24-Zugriffszeiten. Die Festplatte ist 640 GB groß und stammt von Western Digital. Die WD6400AACS entspringt der Strom sparenden Baureihe Caviar Green. Das Spitzenmodell der Festplattenfamilie, die Western Digital Caviar Green WD20EADS , erreichte im Test aufgrund des reduzierten Drehtempos nur mittelmäßige Datenraten.

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