Superflott für 200 Euro aufwärts
4. Platz: PNY GTX285 XLR8
Die Packung sieht edel aus. Dass sich im Karton nicht die neueste Parfümkollektion verbirgt, lässt sich nur durch die Aufschrift erkennen.
1024 MB GDDR3-Speicher avancieren im gehobenen Preissegment zum Standard - denn 1024 MB sind genau richtig, um bei höchster Bildqualität im DirectX-10-Modus Kantenglättungsfilter ohne größere Performanceverluste aktivieren zu können.
Die Grafikkarte beherrscht DirectX 10 und das Shader-Model 4.0.
Der Lüfter war im Test sehr leise. Nur unter Last drehte er etwas auf.
Die Grafikkarte muss über zwei Stecker mit dem Netzteil verbunden werden, um genügend Strom zu bekommen.
Normal sind zwei DVI-Buchsen. Hier können Sie - gegebenenfalls über Adapter - auch digitale Fernseher anschließen. Analoge Videogeräte finden ebenfalls den richtigen Anschluss, entweder direkt an der S-Video-Buchse oder mithilfe von Adaptern: mit dabei sind einer in S-Video-HDTV- und einer in DVI-VGA-Ausführung.
Die Grafikkarte wird in einen PCI-Express-Steckplatz der Hauptplatine gegeben.
Treiber, Handbuch und Installationsanleitung sind im Paket enthalten.
Mitgeliefert werden zwei Videoadapter und zwei Stromadapter, bei denen aus jeweils zwei Molex-Steckern ein 6poliger Stecker gebildet wird.
3D-Mark 06 bezifferte die DirectX-9-Geschwindigkeit auf 15.139 3D-Marks - das ist sehr hoch.
Der DirectX-10-Benchmark 3D-Mark Vantage errechnete 14.420 3D-Marks - ebenfalls ein sehr befriedigendes Ergebnis.
Die PNY GTX285 XLR8 ist eine flotte PCI-Express-Grafikkarte, die aufgrund fehlender Sonderausstattung und Extrafunktionen noch vergleichsweise günstig ist. Zum Tunen bestens geeignet.

