09.05.2007, 08:00

Thomas Rau

3D-Leistung GMA X3100

Selbst Intel gibt inzwischen zu, dass die im Chipsatz integrierte Grafik nicht für aktuelle Spiele taugt. Erst wenn man zu Spielen greift, die rund drei Jahre auf dem Buckel haben, konnte man mit der Intel-Lösung bisher einigermaßen glücklich werden.
Mit der neuen Grafiklogik GMA X3100 verdoppelt Intel wenigstens die eigene Leistung: Im 3D Mark 06 erreicht der X3100 507 Punkte, während sein Vorgänger, der GMA 950, 223 Punkte schaffte.
Der höhere Gesamtwert ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der X3100 im Gegensatz zum Vorgänger das Shader Model 3.0 unterstützt. Aber selbst beim Test des Shader Model 2.0 liegt die neue Intel-Grafik um rund 50 Prozent vor dem GMA 950.
Mit diesem Ergebnis rückt Intel bei der 3D-Leistung näher an die Einsteigerklasse der mobilen Grafikkarten von ATI und Nvidia heran: Der GMA X3100 liegt beim 3D Mark 06 rund 200 Punkte hinter dem ATI Mobility Radeon X1300 oder dem Geforce Go 7300. Angesichts der stetig wachsenden Effektansprüche aktueller Spiele, reicht aber selbst der verbesserte GMA X3100 nach wie vor nur dann für flüssiges Spielen, wenn man Auflösung oder Bildqualität massiv herunterschraubt.
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