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Ikonik RA X10 SIM im Test

19.02.2009 | 15:09 Uhr |

Mit dem Luxus-Gehäuse RA X10 SIM für saftige 280 Euro will sich der neue Hersteller Ikonik im deutschen Markt etablieren. Dicke Ausstattung und einzigartige Features sollen den tiefen Griff in den Geldbeutel rechtfertigen.

von Florian Klein ( Gamestar )
Das High-End-Gehäuse Ikonik RA X10 SIM wartet mit insgesamt 13 Lüftern inklusive LED-Beleuchtung auf: Zwei 120-Millimeter-Rotoren in der Front, zwei 80er- und ein 140er-Modell an der Rückseite, dazu kommen zwei 4er-Batterien 80-Millimeter-Lüfter im rechten Seitenteil. Angst vor dem Lärmpegel der vielen Quirle brauchen Sie aber nicht haben: das Gehäuse bringt eine integrierte Lüftersteuerung inklusive fünf Temperatursensoren mit, die Sie per USB mit jedem beliebigen Mainboard verbinden und über eine Software bedienen. Damit lassen sich alle Lüfter manuell oder temperaturabhängig bändigen.

Selbst übergroße E-ATX-Mainboards und vier Grafikkarten mit bis zu 33 cm Länge passen problemlos ins RA X10 SIM. Zusätzlich installieren Sie maximal zehn Festplatten und sechs DVD-Laufwerke ohne Schrauberei und Verrenkungen; alle Laufwerke und das Netzteil lagern dabei schwingungsgedämpft. Die Verarbeitung ist meist sehr hochwertig, das Plastik des Gehäuserahmens und der hinter der Alu-Klappe verborgenen Front wirkt für den hohen Preis aber viel zu billig. Unterm Strich ein clever designtes Gehäuse für Übertakter mit viel Kühlungsbedarf, aber kleineren Mängeln bei der Materialwahl.

Formfaktor E-ATX
Maße (BxHxT): 22,0 x 57,2 x 60,6 cm
3,5 / 5,25-Schächte: 10 / 6
Lüfter: 13
Frontports: USB, Audio, Firewire
Sonstiges: Lüftersteuerung, 2x eSATA

Ausstattung
PRO: 13 Lüfter inklusive Steuerung
PRO: 5 Temperatursensoren

Verarbeitung
PRO: sauber verarbeitetes Aluminium
KONTRA: scharfer Rand am Plastikdeckel

Montage
PRO: gute Anleitung
PRO: schraubenlose Laufwerks- und Kartenmontage
KONTRA: keine Kabelführung

Bedienung
PRO: viele Frontanschlüsse
PRO: ausgefeilte Lüftersteuerung
KONTRA: kein Reset-Knopf

Design
PRO: edle Alu-Frontklappe
PRO: Seitenfenster liegen bei
PRO: beleuchtet
KONTRA: Plastikteile wirken billig

Fazit: Mit 13 Lüftern inklusive Temperatursensoren und ausgefeilter Steuerung ein vor allem für Übertakter mit hohem Kühlungsbedarf geeignetes, sehr teures Gehäuse.

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