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25 Schutzprogramme unter Windows 7 x64 getestet

14.01.2013 | 16:36 Uhr |

Beim jüngsten Zertifizierungstest des Magdeburger AV-Test Instituts für Heimanwenderprodukte sind drei Produkte durchgefallen, darunter Microsofts Gratislösung. An der Spitze liegen einmal mehr die Besten der letzten Jahre.

In den letzten beiden Monaten des Jahres 2012 hat das AV-Test Institut in Magdeburg 25 Antiviruslösungen für private Anwender einem Dauertest unterzogen. Der vorherige Test fand unter Windows 7 32-Bit statt, dieser unter der 64-Bit-Version des Systems. In den drei Kategorien Schutzwirkung , Reparaturleistung und Benutzbarkeit waren jeweils maximal sechs Punkte zu erzielen, für insgesamt 11 Punkte oder mehr gab es ein Zertifikat. Nicht alle Produkte haben den Anforderungen genügt: drei sind durchgefallen.

Wie schon beim letzten Testlauf hat Microsoft Security Essentials vor allem wegen mangelnder Schutzwirkung die Mindestanforderungen nicht erfüllt. Es hat nur 10 von möglichen 18 Punkten erreicht. Ebenso schwach hat sich PC Tools Internet Security präsentiert. Dessen wesentliche Schwäche ist allerdings die Reparaturleistung. Noch schlechter schneidet nur AhnLab ab, das mit sehr mäßigen Leistungen in allen drei Kategorien nur 8,5 Punkte erreicht hat.

Testergebnisse mit Gewichtung
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Das beste Ergebnis erzielt einmal mehr Bitdefender mit 16,5 Punkten knapp vor Kaspersky und Norton/Symantec, die beide 16 Punkten erhalten. Dahinter folgen mit Trend Micro und F-Secure (je 15,5 Punkte) zwei Kandidaten, die wie Bitdefender die Traumnote 6,0 bei der Schutzwirkung erreicht haben. Während sich Trend Micro ein noch besseres Abschneiden durch merkliches Ausbremsen des Rechners verdirbt, leistet sich F-Secure zu viele Fehlalarme. Letzteres gilt auch für G Data, das wie F-Secure das Antivirus-Modul des Herstellers Bitdefender einsetzt.

Neu im Testfeld ist der PC Manager des chinesischen Internet-Konzerns Tencent. Das Produkt ist allerdings auch nur in chinesischer Sprache erhältlich. Es arbeitet mit einem Scan-Modul von Avira und schneidet ähnlich ab wie dessen eigenes Sicherheitspaket.

Wenn Ihre Kaufentscheidung für das nächste Schutzpaket bald ansteht, beziehen Sie die Testresultate der letzten zwei Jahre mit ein. Wählen Sie vorzugsweise ein Produkt eines Herstellers, der regelmäßig gute Ergebnisse erzielt. Fürs schmale Budget sind die Gratislösungen von AVG und Avast (je 14 Punkte) sowie Panda Cloud Antivirus (13 Punkte) im Vergleich zu Microsoft Security Essentials die bessere Wahl.

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