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22 USB-3.0-Sticks im Vergleichstest

24.06.2011 | 11:13 Uhr |

USB-3.0-Sticks sollen zehnmal schneller sein als die bisherigen Modelle. Technischer Meilen- stein oder nur heiße Luft? Das ernüchternde Ergebnis lesen Sie in unserem Test.

USB-Sticks sind der ideale mobile Datenspeicher. Klein genug für Hosen- und Handtasche oder die Befestigung am Schlüsselbund, sind sie vor allem in Sachen Flexibilität unerreicht: Ob PC oder Notebook, ob fünf Jahre alt oder brandneu – jeder Computer hat einen USB-Anschluss.

Der größte Nachteil war bisher das gemächliche Übertragungstempo. Mit der Technikversion 3.0, auch „Super Speed“ genannt , nimmt USB nun Fahrt auf: Mit bis zu 625 MB/s (entspricht 5 GBit/s) steigt die theoretisch maximal mögliche Datenrate um rund das 10fache gegenüber dem Vorgänger-Standard 2.0, der für bis zu 60 MB/s spezifiziert ist. In der Praxis erreicht allerdings kein Speichergerät das theoretische Maximum, da Verwaltungsdaten rund ein Drittel davon beanspruchen, etwa um den Sender und Empfänger zu identifizieren und Datenpakete zu adressieren.

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PC-WELT hat alle zum Testzeitpunkt verfügbaren USB-3.0-Sticks mit 16 und 32 GB Speicherkapazität genauer unter die Lupe genommen. Der Schwerpunkt der Prüfungen lag auf den Datenübertragungsraten. Hier zeigten sich beträchtliche Unterschiede: Für nahezu das gleiche Geld gibt es rasend schnelle Sticks, die fast 300 MB/s erreichen, und Hochstapler, die kaum über das USB-2.0-Tempo hinauskommen.

Neben dem Tempo haben die Tester sich auch die Ausstattung der USB-Sticks genau angeschaut. Das Spektrum reicht von spartanisch bis luxuriös: Ein pralles Programmpaket mit Antiviren-, Backup- und Verschlüsselungs-Software sowie Extras wie Aktivitäts-LED, Kabeladapter und Schutzbox bekommen Sie nur bei einigen wenigen Geräten mitgeliefert. Meist gibt’s nur den „nackten“ Stick.

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Auch bei der Garantiedauer waren große Unterschiede zu verzeichnen: Während Hersteller wie CnMemory, Kingston und Super Talent 5 Jahre, Adata sogar 10 Jahre und Transcend sage und schreibe 30 Jahre gewähren, begnügt sich die graue Masse mit den üblichen 2 Jahren.

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