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Iomega eGo Helium im Test

08.02.2010 | 13:30 Uhr |

Im Silbermantel: Die eGo Helium von Iomega bietet 320 GB Speicher und soll laut Hersteller besonders robust sein. Wie schnell sie im PC-WELT-Test war, erfahren Sie hier.

Stürze aus bis zu 1,30 Meter Höhe soll die Iomega eGo Helium problemlos verkraften. Das garantiert der Hersteller, der dieses Konzept Drop-Guard-Funktion nennt. Das Aluminiumgehäuse wirkt sehr robust - einige Male probierten wir den 1,3-Meter-Sturz aus: Defekte, Schrammen oder neue Beulen entdecken wir danach keine - klasse.

Ausstattung: Im Innern der Iomega eGo Helium dreht die Samsung-Festplatte HM320JX ihre Scheiben mit 5400 Umdrehungen pro Minute - kein Temporekord. Ebenfalls Standard: 8 MB Cache. Eine echte Besonderheit ist dagegen die Schnittstelle der Samsung-Festplatte - sie ist gleich in USB-2.0-Form ausgeführt. So spart sich Iomega den üblicherweise nach der Festplatte geschalteten Brückenchip. Außer USB bietet das Gehäuse keine weiteren Schnittstellen. Als Backup-Software ist EMC Retrospect Software mit von der Partie. Sie dürfen ob der Schnittstelle keine Tempowunder erwarten - wie schnell das USB-2.0-Modell in der Praxis genau ist, haben wir im PC-WELT-Testcenter untersucht.

Tempo: Im Benchmark erreichte die Iomega eGo Helium die für ein USB-2.0-Laufwerk üblichen Werte: 33 MB/s beim Lesen und 30 MB/s beim Schreiben. Nur die durchschnittliche Zugriffszeit ist mit 8,92 Millisekunden etwas erhöht. Im Praxistest erfüllte die Iomega eGo Helium unsere Erwartungen: 27 MB/s beim Lesen und 18 MB/s beim Schreiben sind im USB-2.0-Betrieb in Ordnung. Wollen Sie höheres Tempo, müssen Sie auf eine externe Festplatte mit E-SATA-, Firewire-800- oder USB-3.0-Schnittstelle ausweichen.

Ergonomie: Die Iomega eGo Helium ist schön leise. Im Leerlauf erzeugt sie eine Geräuschkulisse mit einer Lautstärke von 19 dB(A) und 0,2 Sone. 21 dB(A) und 0,3 Sone waren es bei Zugriffen unter Last. Die Festplatte war mit einem Stromverbrauch von 1,6, 3,2 und 0 Watt (Leerlauf/Last/aus) genügsam.

Fazit: Leise Festplatte mit dem typischerweise gemächlichen USB-2.0-Tempo. 320 GB sind heutzutage etwas knapp bemessen - das Preis-/Leistungsverhältnis ist daher nicht berauschend.

Alternativen: Die Iomega eGo Helium kostete zum Testzeitpunkt 70 Euro. Für diese Summe bekommen Sie heute schon Festplatten mit 500 GB Kapazität - beispielsweise die Freecom Tough Drive Custom . Und genügt ihnen eine 3,5-Zoll-Festplatte zum Hinstellen auf den Schreibtisch, dann tut es auch ein 3,5-Zoll-Laufwerk mit Netzteil - so sparen Sie sich 10 Euro, etwa mit der Buffalo Just Store Desktop 500 GB .

Varianten: Die Iomega eGo Helium 320 GB (Testmodell)
Die Iomega eGo Helium 500 GB

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