Fazit: Eine externe 2,5-Zoll-Festplatte, die zwar nur das Nötigste mitbringt, dafür aber in der Arbeitsweise durchaus überzeugt.
Ausstattung: Denn im Paket findet sich außer dem mobilen Laufwerk nur noch ein Y-Kabel, über das sowohl Stromzufuhr als auch Datentransfer abgewickelt werden. Es belegt zwei USB-Ports am Rechner oder Notebook, und findet in einem Mini-USB-Port am Datenträger Anschluss. Programme fürs Backup oder Archivieren liegen nicht bei. Im Plastikgehäuse des Testgeräts steckte die interne 2,5-Zoll-Platte von Hitachi mit der Kennung HTS543232L9A300. Sie dreht 5400 Mal pro Minute, hat 8 MB Cache und war ab Werk in FAT32 formatiert.
Ergonomie: Obwohl sich Geräuschwerte von 19,7 dB(A) oder 0,2 Sone im Betrieb nicht als ganz lautlos eingestufen lassen, empfinden wir sie im Alltag dennoch nicht als störend. Das gilt auch für die Messungen im Leerlauf, die mit 18 dB(A) beziehungsweise 0,1 Sone wiederum einen Tick erhöht ausfielen. Während wir den Stromverbrauch im Betrieb mit 3,3 Watt als eher unauffällig einstufen, halten wir die 1,9 Watt im Leerlauf schon für etwas zu hoch. Das gilt ebenso für die 1,7 Watt, die das Laufwerk noch zog, wenn der Rechner bereits heruntergefahren war. Außerdem wurde unsere Testplatte unter Last für eine externe Festplatte im Plastikgehäuse doch recht heiß. Am Messpunkt zwischen Festplatte und Tisch erreichte sie 39,4 Grad Celsius.
Tempo: Sobald die externe Festplatte am Rechner angeschlossen war, leuchtete eine blaue LED an der Gehäuseoberseite. Sie begann zu flackern, wenn die Platte arbeitete. Dabei erreichte der mobile Datenträger mit 34 MB/s im Lesen und 31 MB/s im Schreiben ordentliche maximale Datentransferraten. Die mittlere Zugriffszeit von 13,44 Millisekunden ist zwar nicht absolute Spitze, aber doch noch als flott für die Geräteklasse anzusehen.
Ausführlicher Testbericht: Medion Drive-n-Go E82711 im Test
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