1309340

Samsung WB550

09.06.2009 | 17:56 Uhr |

Mehr Pixel, größeres Display - nur drei Monate nach der WB500 bringt Samsung bereits die Nachfolge-Kamera WB550. Lesen Sie in unserem Test, ob sich das "Upgrade" lohnt.

Testbericht

Vor etwa drei Monaten hatten wir die 10-Megapixel-Kamera WB500 von Samsung in unserem Testlabor. Nun durften wir einen Blick auf die Nachfolgerin werfen, die WB550. Sie arbeitet - trotz gleicher Sensorgröße - mit 12 Megapixeln und besitzt statt des 2,7-Zoll-Displays einen 3 Zoll großen Schirm.

Ausstattung: Samsungs 12-Megapixler setzt zwei Arten der Bildstabilisierung ein. Neben einem optischen Verwacklungsschutz ist auch ein digitales Verfahren nutzbar. Die Kamera macht Videos mit 1280 x 720 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde. Möchten Sie Ihre Clips auf einem HD-Fernseher ausgeben, können Sie die Kamera über die HDMI-Schnittstelle daran anschließen. Lobenswert: Das 10fach-Zoom lässt sich während des Filmens nutzen - allerdings wird das Betriebsgeräusch mit aufgezeichnet. Dafür können Sie die Filme mit verschiedenen Farbeffekten versehen.

Handhabung: Über die Taste "Q.Menü" lassen sich alle wichtigen Bildparameter ändern. Zu den Grundeinstellungen gelangen Sie über die Menütaste in der Mitte des Bedienkreuzes. Neben dem herkömmlichen Automatikmodus steht auch eine intelligente Automatik zur Verfügung, bei der die Kamera selbständig das dem Motiv und der Lichtsituation angemessene Belichtungsprogramm wählt.

Bildqualität: Die höhere Auflösung bei gleichgroßem Sensor lassen es ahnen - die WB550 produzierte mehr Bildrauschen als ihre kleine Schwester WB500. Außerdem war der Wirkungsgrad des 12-Megapixel-Modells vergleichsweise niedrig. Das lag daran, dass die Auflösung zum Bildrand hin vor allem bei kurzer und langer Brennweite stark nachließ. Dafür war die Eingangsdynamik sehr hoch, was bedeutet, die WB550 kann auch Motive mit höherem Kontrast ohne abgesoffene Lichter und Schatten wiedergeben. Die Ausgangsdynamik war befriedigend, die Kamera setzt also nur eine begrenzte Anzahl Helligkeitsstufen zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Bildbereich ein.

Im Weitwinkelbereich - die Kamera beginnt bei 24 Millimetern Brennweite - stellten wir eine nur minimale Verzeichnung fest. Dafür stieg sie, je länger wir die Brennweite wählten. Auch der Helligkeitsabfall war im Telebereich am deutlichsten.

Fazit: Die WB550 zeigt deutlich die Nachteile eines zu kleinen Sensors: durchschnittliches Rauschverhalten und ein nur ausreichender Wirkungsgrad. Zwar ließ sich das Samsung-Modell einfach bedienen und überzeugte uns mit seiner Arbeitsgeschwindigkeit. Für den Preis reicht das jedoch nicht aus.

Alternative: Die kleinere Schwester, die Samsung WB500 , arbeitet zwar nur mit einem 10-Megapixel-Sensor. Dafür war ihr Wirkungsgrad deutlich höher und das Bildrauschen etwas geringer als bei der WB500.

Detaillierte Testergebnisse und technische Daten der WB550 finden Sie auf der nächsten Seite.

Varianten:
Samsung WB550 schwarz
Samsung WB550 grau

0 Kommentare zu diesem Artikel
1309340