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Sony DSC-S2100 im Test

07.05.2010 | 18:30 Uhr |

Sony richtet sich mit der DSC-S2100 an Fotoneulinge, die möglichst viele Einstellungen ihrer Kamera überlassen wollen. Ob das 12-Megapixel-Modell immer die richtigen Entscheidungen hinsichtlich der Belichtung trifft, verrät der Test.

Obwohl das Gehäuse der Sony DSC-S2100 sehr schick aussieht, macht es in der Hand doch einen eher billigen Eindruck. Allerdings dürfen Sie in der Preisklasse unter 100 Euro, in der sich das Gerät bewegt, nicht mehr erwarten.

Ausstattung: Die Sony DSC-S2100 ist mit einem elektronischen Bildstabilisator bestückt. Ist der intelligente Automatikmodus aktiviert, wählt die Kamera selbständig das für das Motiv geeignete Motivprogramm. Möchten Sie Einfluss auf die Belichtung nehmen, können Sie dies lediglich über den Weißabgleich und die Belichtungskorrektur. Alternativ lässt sich auch eines von sieben Motivprogrammen wählen.

Bildqualität: Die Auflösung der Sony DSC-S2100 verlief sehr gleichmäßig und ließ zum Bildrand hin nur wenig nach. Allerdings war sie insgesamt sehr niedrig, was in einem mangelhaften Wirkungsgrad von 48 Prozent resultierte. Das entspricht umgerechnet einer Auflösung von 2,7 Megapixeln. Das Rauschverhalten der Kamera war okay. Den besten Messwert schaffte die Sony DSC-S2100 bei ISO 100, den schlechtesten bei ISO 400 - er war immerhin noch ausreichend.

Die Eingangsdynamik der Kamera war befriedigend. Die Sony DSC-S2100 hat also leichte Probleme, bei kontrastreichen Motiven Details in Lichtern und Schatten darzustellen. Die Ausgangsdynamik war gut. Damit produziert das Sony-Modell zahlreiche Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen.

Handhabung: Mit 177 Gramm gehört die Sony DSC-S2100 zu den etwas schwereren Einsteigerkameras. Dafür ließ sich das Gerät gut bedienen, und es arbeitete schnell, was Auslöseverzögerung und Bereitschaft zwischen den Aufnahmen angeht. Mit der auf der Kamera installierten Software lassen sich Bilder und Filme sofort von jedem Internet-Rechner aus auf Facebook und andere Community-Seiten hochladen.

Fazit: Sonys Einsteigerkamera DSC-S2100 eignet sich nur für Anwender, die keine zu hohen Ansprüche an eine Kamera stellen. Sie Ausstattung bietet zwar nur das Nötigste. Die Bildqualität war jedoch bis auf die zu niedrige Auflösung in Ordnung. Alles in Allem dürfen Sie für den Preis nicht mehr erwarten.

Alternativen: Die Samsung ES20 ist noch einen Tick billiger als die Sony DSC-S2100 und arbeitet mit 10 statt 12 Megapixeln. Hinsichtlich der Bildqualität erzielte das Samsung-Modell einen höheren Wirkungsgrad, produzierte jedoch andererseits auch mehr Bildrauschen.

Varianten:
Sony DSC-S2100 silberfarben
Sony DSC-S2100 schwarz
Sony DSC-S2100 orange

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