09.12.2011, 12:11

Eugen Schmitz / cs

Test: Navigationsgeräte

10 Navigationsgeräte im Vergleichstest

PC-WELT hat 10 große Navigationsgeräte von 199 bis 349 Euro getestet. ©iStockphoto / slobo

Große Bildschirme sind gefragt, auch im Auto. PC-WELT hat zehn große Navigationssysteme auf den Prüfstand geschickt und geprüft, wie effektiv diese durch den Verkehr führen.
Nicht für jeden ist der Weg das Ziel: Die meisten wollen auch mal ankommen. Navigationsgeräte zeigen den richtigen Weg, vorausgesetzt sie haben aktuelles Kartenmaterial an Bord. Bis auf A-Rival erlauben alle Hersteller der Navis im Testfeld, nach dem Gerätekauf zunächst eventuell vorhandenes frischeres Kartenmaterial aufzuspielen.
Garmin aktualisiert die Karten später für das nüvi 2460 LMT unbegrenzt kostenlos, Becker und Navigon bieten ein günstiges Zwei-Jahres-Abo an, bei Tomtom kostet der Aktualisierungsdienst knapp 10 Euro pro Quartal. Bei den anderen Geräten ist für jede Aktualisierung der volle Kartenpreis fällig.

Zwei Navis zeigen außer Routen auch Fernsehbilder

Das Navgear GTX-60-DVBT zeigt auch DVB-T-Fernsehbilder – bei gutem Empfang in ordentlicher Bildqualität. Das Schwestermodell GTX-60-3D holt über einen AV-Eingang etwa die Bilder einer Rückfahrkamera oder Videos vom Smartphone auf den Bildschirm. Das A-Rival NAV-PNC70 kann beides.
Das A-Rival NAV-PNA50 ist ein Android-Tablet-PC mit Internetzugang über das Funknetzwerk WLAN. Auf ihm laufen auch andere Programme, etwa für den Internet-, E-Mail- und Facebook-Zugriff oder Spiele. Auch die Navi-Software ist eine App. Für den Internetzugang unterwegs wäre eine Telefonverbindung sinnvoller gewesen. Auch ein UKW-Empfänger für Verkehrsfunk-Signale passte nicht mehr ins schicke Alu-Gehäuse.
Das Hauptproblem des A-Rival NAV-PNA50 sind aber die vier Android-typischen Steuertasten oben an der Geräterückseite: Sie ragen kaum aus dem Gehäuse und sind von vorn nicht zu erkennen. Dazu haben sie einen solch festen Druckpunkt, dass die Halterung bei Betätigung im Test nachgab und mit dem Gerät nach unten klappt – eine für den Einsatz in Fahrzeugen untaugliche Lösung.
Die Diagonale des A-Rival NAV-PNC70 beträgt übrigens mit Rahmen beachtliche 22 cm. Bei Lieferwagen, Transportern und LKWs ist das Dank der hohen Sitzposition des Fahres kein Problem. Im normalen PKW wird die Sicht aber stark eingeschränkt. Beim Becker Active 50, beim Garmin nüvi 2460 LMT und beim Tomtom Go 1005 Live geht das Stromkabel zur Halterung, die dann das Gerät versorgt. Die Becker-Halterung wird von oben entriegelt, die Garmin-Halterung von unten, so dass es bei einer Montage direkt über dem Armaturenbrett etwas eng wird. Das Tomtom-Navi ziehen Magnete in die richtige Position – bequemer geht’s nicht.
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