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1&1 PocketWeb

16.04.2006 | 22:01 Uhr |

Seit April hat 1&1 ein neues Produkt im Programm, das auf den Namen "PocketWeb" hört. Dabei handelt es sich um ein Smartphone zum Mailen und Surfen. 1&1 bietet es zum Preis von 49,99 Euro in Verbindung mit einer Vodafone-Datenflatrate an, die mit 10 Euro im Monat konkurrenzlos günstig ist. Wir haben PocketWeb einem Praxistest unterzogen.

"PocketWeb ist E-Mail zum mitnehmen", meinte ein 1&1-Sprecher auf der CeBIT. "PocketWeb ist ein Blackberry für Arme", war unser erster scherzhafter Gedanke, als wir das kleine schwärze Kästchen zum ersten Mal sahen - was aber nicht abwertend gemeint sein soll. Beide Aussagen charakterisieren PocketWeb recht treffend: Mails in einem handlichen Gerät immer dabei, über eine Push-Funktion sofort über neue Nachrichten informiert und ein einfacher Web-Browser ist auch schon drin.

Das Gerät ist nur wenig größer als eine Zigarettenschachtel und bringt 160 Gramm auf die Waage. Beim Aufklappen kommt ein Display mit einer Auflösung von 240x160 Pixel und 4096 Farben bei einer Diagonalen von 8 cm zum Vorschein, außerdem eine QWERTZ-Tastatur mit allerlei Zusatztasten.

Verbindung zum Internet nimmt PocketWeb über das Vodafone-Netz per GPRS auf. Zum Gerätepreis von 49,99 Euro und der Einrichtungsgebühr von 29,99 Euro kommen monatliche Kosten von 9,99 Euro für den speziellen Vodafone-Datentarif. Das war's dann aber mit den Fixkosten, denn der Tarif (Mindestlaufzeit: 24 Monate) beinhaltet eine Datenflatrate. Wer beim Stichwort "Flatrate" hellhörig wird, sollte allerdings wissen, dass sich die Pauschale nur auf die Nutzung mit PocketWeb bezieht. Wer die SIM-Karte in einem anderen Gerät benutzt, dem droht Vodafone mit Kartensperre. Zudem gilt die Flatrate nur innerhalb des deutschen Vodafone-Netzes, im Ausland fallen für jedes KB Gebühren an.

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