05.02.2011, 15:38

Pressetext

Racing Games

Spieler fahren schlechter Auto

Autorennspiele für PC und Konsolen verhelfen ihren Anwendern nicht zu höheren Fertigkeiten im realen Straßenverkehr. Im Gegenteil: Zocker von Racing Games sind die schlechteren Autofahrer, wie der Reifenhersteller Continental herausgefunden haben will.
User von Games wie "Need for Speed" oder "Formula 1" sind am Steuer demnach nicht nur unbeholfener und unachtsamer. Die virtuellen Rennfahrer verursachen in der realen Welt zudem mehr Unfälle als nichtspielende Verkehrsteilnehmer. Autofahrer, die in ihrer Freizeit Racing Games spielen, suchen offenbar nicht nur vor dem Bildschirm Geschwindigkeit und Adrenalin. Am Lenkrad wagen sie gefährlichere Manöver und ein höheres Risiko. Dabei neigen sie laut Continental dazu, sich und ihre Fähigkeiten zu überschätzen, führen alltägliche Manöver jedoch weniger erfolgreich durch als Nicht-Gamer. Die Zocker übertreten im Vergleich mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen, verhalten sich rücksichtsloser im Verkehr, überfahren häufiger rote Ampeln und werden öfter von der Polizei angehalten. Darüber hinaus sind sie vermehrt in Unfälle verwickelt und müssen ihre Versicherungen häufiger bemühen.
Zwar entwickeln Gamer beim Computerspielen andere brauchbare und gerade im Straßenverkehr sinnvolle Fähigkeiten wie eine schnellere Reaktionszeit und ein hohes Maß an Konzentration. Gleichzeitig übertragen sie aber auch ihre Fahrgewohnheiten aus den Rennspielen gerne auf die reale Straße, womöglich aufgrund fehlender echter Konsequenzen in den Games. Daher brauchen sie ein höheres Risikobewusstsein, meint Continental-Sicherheitsexperte Tim Bailey. "Auf öffentlichen Straßen zu fahren, ist niemals ein Rennen."
Zudem scheint es den Spielern an grundlegendem Fahrvermögen zu mangeln. So parken sie schlechter ein und krachen häufiger in stationäre Objekte als ihre Game-abstinenten Gegenüber. Laut Continental fahren sie sogar umso schlechter, je mehr Zeit sie mit Titeln wie "Grand Theft Auto" oder "Gran Tourismo" verbringen. User, die wöchentlich mehr als acht Stunden zocken, sind in dreimal mehr Unfälle verwickelt als Spieler, die ihre Games weniger als eine Stunde pro Woche nutzen.
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:
PC-WELT-Experten lösen Ihr PC-Problem
Immer informiert mit dem PC-WELT Newsletter
Best-of PC-WELT   PC-WELT Apps
PC-WELT Business-IT   PC-WELT Community
Facebook-Freunde empfehlen
3x PC-WELT testen!
Ja, ich teste 3x die PC-WELT mit DVD für nur 11,90 € (19,- Sfr). Den 4 GB USB-Stick erhalte ich gratis dazu.
PC-WELT 6/ 2012
Anrede:
Vorname:
Nachname:
Straße/Nr:
PLZ/Ort:
Land:
E-Mail:
Nur wenn ich innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der 3. Ausgabe nichts von mir hören lasse, möchte ich die PC-WELT mit DVD zum gleichen Preis weiterbeziehen (D: 55,80 €/Jahr, EU: 64,80 €/Jahr, CH: 103,70 Sfr/Jahr). Nach dem Testzeitraum ist der Bezug jederzeit kündbar.
Ich bin damit einverstanden, dass die IDG Tech Media GmbH und ihre Partner mich per E-Mail über interessante Vorteilsangebote informieren.
789546
Content Management by InterRed