05.03.2011, 15:46

Pressetext

Markt

Preise für Monitor- und TV-Panels ziehen wieder an

Die Preise für LCD-Monitor- und TV-Panels ziehen allmählich wieder an. Wie das asiatische Branchenportal DigiTimes berichtet, steigen die Preise für Panels im Monitor-Segment schon in den kommenden Wochen, während TV-Panels erst im April und Mai wieder teurer werden.
LCD-Panels für Notebooks bleiben nicht zuletzt aufgrund des anhaltenden Booms bei Tablet-PCs - und hierbei vor allem das neue iPad 2 - Markteinschätzungen zufolge weiter günstig. Mit der aktuellen Preisrunde setzen die Monitor-Panels ihre Teuerung fort. Erst im November 2010 waren die Preise leicht angestiegen und behaupteten sich im weltweiten Wettbewerb. In den Augen vieler Branchenbeobachter ist der derzeitige Preisanstieg im März nachvollziehbar - denn nur mit Mühe halten sich die LCD-Panels über den Produktionskosten. Vor allem viele Großpanels für Geräte an großzügigen Arbeitsplätzen und in Wohnstuben sind preisgefährdet.
Obwohl Panel-Produzenten versuchen, die Preise stabil zu halten, sind die Probleme teilweise hausgemacht. Allen voran der taiwanesische Panel-Riese Chimei Innolux. Denn dieser sorgte mit seiner anhaltenden LCD-Produktionsausweitung Anfang des Jahres für Unmut bei seinen Branchenkollegen. Denn durch das immer größer werdende Angebot können diese nicht mehr ihre eigenen Preise anheben.
Inzwischen hat sich die Situation jedoch geändert. Die anstehenden Preissteigerungen dürften wegen eines Arbeitskräftemangels und weniger Arbeitstage im Februar gerechtfertigt sein. So gehen Analysten inzwischen von niedrigeren Lagerbeständen und einer steigenden Nachfrage von Systemherstellern aus. 18,5- bis 22-Zoll-Widescreen-LCD-Panels werden im März um bis zu einen Dollar teurer. Ähnliches trifft wegen den Ferien in China auch auf TV-Panels zu.
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