29.08.2012, 05:16

Michael Söldner

zEC12

IBM führt neue Großrechner-Generation ein

©ibm.com

Mit einem neuen Mainframe-System namens zEnterprise EC12 will IBM den geänderten Anforderungen gerecht werden.
Seit fast 50 Jahren gibt es Mainframe-Computer, die für besonders aufwändige Aufgaben eingesetzt werden. Die Anforderungen an die weltweit über 5.000 installierten Großrechner haben sich jedoch in den vergangenen Jahren stark verändert. Aus diesem Grund reagiert Marktführer IBM mit einer neuen Generation namens zEnterprise EC12 (Kurzform: zEC12), die für die Verwaltung sensibler Daten genutzt werden kann.

Die Informationsmengen schützenswerter Daten steigt immer weiter. IBM will mit seiner neuen Mainframe-Generation primär Unternehmen und Behörden bei deren Verwaltung unter die Arme greifen. Anwendungsgebiete seien beispielsweise die Datenverarbeitung in Einwohnermeldeämter oder die Verwaltung von Geldautomaten. IBM setzt im zEC12 auf die aktuell schnellsten Prozessoren mit 5,5 GHz Taktung, die in einem Labor im deutschen Böblingen entwickelt wurden.
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Zu den wichtigsten Konkurrenten von IBM im Segment der Mainframe-Computer gehören Fujitsu und Oracle. Bei Mainframe-Computern handelt es sich um besonders große und leistungsfähige Server, die gegen Ausfall abgesichert sind und riesige Datenmengen bewältigen können.
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