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xVista: Iris-Scanner für Mobiltelefone

Britisches Unternehmen entwickelt portables Verfahren

Eine Entwicklung des britischen Unternehmens xVista könnte in Zukunft einen Hauch von Mission: Impossible und anderen Agentenstreifen auf Mobiltelefone bringen. Demnach entwickelte das Unternehmen von der Insel einen portablen Iris-Scanner, der seine Verwendung in Handys und anderen Kleingeräten finden soll.

Der biometrische Scanner und die dazu gehörige Verfikationssoftware resultiert aus einem sechs Jahre dauernden und mit 3,4 Mio. Dollar ausgestatteten Forschungsprojekt an der University of Sussex . xVista ist davon überzeugt, dass der Einsatz eines solchen mobilen Scanners vor allem an Flughäfen und großen Veranstaltungsarealen für mehr Sicherheit sorgen könne.

"Auf einem Flughafen könnte beispielsweise das gesamte Sicherheitspersonals mit diskreten mobilen Geräten mit dem xVista-System ausgestattet werden. Die Sicherheitskräfte könnten damit innerhalb weniger Sekunden feststellen, ob ein Pilot, Crewmitglied oder Gepäckverantwortlicher tatsächlich derjenige ist, den er vorgibt zu sein", erklärt Karlis Obrams, Managing Director von xVista. Im Kampf gegen Terrorismus und Identitätsdiebstahl biete die Technologie eine weitaus effektivere und flexiblere Überprüfungsmöglichkeit als andere Scan-Systeme, die unpraktisch in der Handhabung und zudem auf fixe Standorte beschränkt seien, so Obrams.

Das System kann auf jeglichem mobilen Kleingerät oder Handy mit Kamera eingesetzt werden. Etwaige Mindestauflösungen der Handykameras wurden nicht genannt. Für die Iris-Überprüfung greift das System auf eine zentrale Datenbank zurück ? eine Fütterung der Datenbank mit den Daten der Überprüfungswilligen ist dabei unumgänglich. Ein 256 Megabyte großer Speicherchip ist laut xVista dabei in der Lage bis zu 250.000 Iris-Muster zu speichern. Die Geschwindigkeit der Abfrage von einer Mio. Datensätze soll unter einer Sekunde liegen. Dem Unternehmen zufolge soll das britische Verteidigungsministerium bereits Interesse an der Implementierung der Technologie gezeigt haben.

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