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unddu.de: Web 2.0 made in Germany

05.07.2007 | 14:32 Uhr |

Mit dem Social- und Private-Networking-Dienst unddu.de sorgte Web.de auf der letzten Cebit für Gesprächsstoff. Nun ist der Dienst am Netz und wir haben unddu.de ausführlich unter die Lupe genommen.

Mit der Ankündigung des Web-2.0-Dienstes unddu.de sorgte das Karlsruher Unternehmen Web.de auf der diesjährigen Cebit für Gesprächsstoff. Ein Dienst, der dem Anwender nicht nur Platz für eine eigene Homepage bietet, sondern auch ein umfangreiches Rechtemanagement beinhalten soll. So lassen sich beispielsweise Klassentreffen organisieren, Vereine verwalten oder Sites und Foren zu bestimmten Fachthemen oder Hobbys aufsetzen. Doch unddu.de ist mehr als ein „Social-Networking“-Dienst: Anwender können auch Seiten definieren, auf die nur sie selbst Zugriff haben, etwa für die eigene Linkliste, die man immer dabei hat oder für Daten, die nicht für Fremde bestimmt sind.

Obwohl hinter dem Projekt die Macher von Web.de – namentlich Matthias Ehrlich, Andreas Gauger und Matthias Greve – stecken, soll unddu.de als unabhängige neue Site hochgezogen werden. Das zumindest hatte uns Matthias Greve im März erklärt. So unabhängig gibt man sich dann inzwischen aber doch nicht mehr, denn zum Anmelden benötigt man eine GMX - oder Web.de-Mailadresse und der Login kann auch über die Startseite der beiden Portale erfolgen. Praktisch: Wer schon eine hat, kann die hinterlegten Daten gleich als Grundlage für die Anmeldung verwenden.

Als nächstes steht die Wahl des Namens an – dieser lässt sich später nicht mehr ändern, sollte also mit Bedacht gewählt werden. Städtenamen, Markennamen und andere Begriffe, die das Urheberrecht verletzen könnten, sind tabu. Die Seiten sind später über die URL http://gewaehltername.unddu.de erreichbar.

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